
Gezeigt werden Gemälde, Zeichnungen, Graphiken und Skulpturen der Begründer der Wiener Schule: Arik Brauer, Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter und Anton Lehmden.
Vernissage: 26.4.2013 19 Uhr Es spielt das Timna Brauer & Elias Meiri Ensemble Eintritt: € 5.-
Schirmherrschaft: Österreichische Botschaft Berlin
Begrüßung:
Horst Werner
Einführung:
Dr. Cornelia Mensdorff-Pouilly
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag von 14 bis 19 Uhr,
Sonntag von 11 bis 18 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene € 5,–
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei
Die Wiener Schule des Phantastischen Realismus
kennzeichnet eine in den 1950er und 1960er Jahren in Wien wirkende Künstlergruppe, die durch ihren figurativen, surreal-manirierten Stil verbunden sind. Die Kerngruppe der Wiener Schule bilden die Maler Arik Brauer, Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter und Anton Lehmden, deren Werke in der Ausstellung zu sehen sein werden. Als Gründungsvater der Bewegung und Lehrer kann der an der Akademie der bildenden Künste in Wien tätig gewesene Schriftsteller und Maler Albert Paris Gütersloh, bezeichnet werden. Er war Präsident der österreichischen Sektion des „Art-Club“, dem auch der einflussreiche Surrealist Edgar Jené angehörte. In einer an den Alten Meistern geschulten Technik, von den niederländischen Phantasten des 15. und 16. Jahrhunderts beeinflusst (z. B. Bruegel und Bosch), setzen die Maler der Wiener Schule surreale Sujets um, die oft von Traumvisionen, Mythen, apokalyptischen Inhalten oder okkulten Lehren beeinflusst sind. Die vorherrschende abstrakte Kunst lehnen sie ab.
Ab der ersten gemeinsamen Ausstellung im Wiener Belvedere 1959 und weiteren Ausstellungen im Ausland erzielte die Wiener Schule des Phantastischen Realismus ihren Durchbruch zu internationaler Bedeutung.
Vernissage: 23.05.2013 19 Uhr
Öffnungszeiten: 24.05. - 26.05.2013 15 - 19 Uhr
Im Dialog – Rolf Sellmann (Malerei) und Rena Lux (Skulptur)
Rena Lux und Rolf Sellmann leben und arbeiten in Berlin und betreiben in Berlin-Schöneberg gemeinsam mit anderen Künstlern seit 2007 die Produzentengalerie „KunstRaum Ko“
Die Malerei von Rolf Sellmann ist ungegenständlich. Sie bedient ein Spektrum, das von ruhigen Farbfeldern bis hin zu Gitter- und Rasterkonstruktionen geht.
Nicht selten findet sich in ein und derselben Arbeit sowohl der gelenkte Zufall als auch ein strenges Konzept wieder. Im Idealfall ergänzen sich dabei unbewusste und rationelle Gestaltungsspuren zu einem spannungsreichen neuen Ganzen.
Beton, Gips, Ton, diese formbaren Materialien verwendet die Bildhauerin Rena Lux um Zustände des menschlichen Körpers in Überzeichnung und Überbetonung plastisch dar-zustellen. In einer anderen Werkreihe werden Fundstücke zu Skulpturen verarbeitet und erhalten so einen anderen Kontext mit völlig neuer Bedeutung und Sinnlichkeit.
Die Skulpturen von Rena Lux gehen mit ihren spielerischen Formen und in ihrer Bewegtheit einen Dialog mit den Farben und Strukturen der Bilder von Rolf Sellmann ein. Sie schaffen eine tragende Verbindung zwischen Bild und Raum und wollen dabei unterschiedliche Positionen miteinander verbinden oder sie auch gegeneinander ausspielen.
www.rena-lux.de - Arbeiten von Rena Lux
www.rosearts.de - Arbeiten von Rolf Sellmann
www.kunst-ko.de - Produzentengalerie „KunstRaum Ko „ in Berlin-Schöneberg
Vernissage: 30.05. 19 Uhr
Öffnungszeiten: Fr. – So.: 10:00 – 20:00Uhr.
Öffentliche Führungen durch die Kuratorin der Ausstellung: Sa. und So. 11:00Uhr und 15:00Uhr
Von Februar bis Juni 2013 präsentiert die Freiburger Galerie ARTKELCH einen repräsentativen Querschnitt aktueller Arbeiten des Spinifex Arts Project. Die Ausstellung gehört zur Ausstellungsreihe Pro Community, die jährlich Kunst aus einem oder mehreren indigenen Kunstzentren einer Region Australiens an verschiedenen Standorten in Deutschland zeigt. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der australischen Botschaft.
Das Projekt möchte möglichst vielen Kunstinteressierten die Bandbreite der Contemporary Aboriginal Art präsentieren. Gezeigt werden dieses Jahr Werke von den Spinifex-Künstlern aus der Great Victoria Desert, den wahrscheinlich letzten Nomaden der australischen Wüste.
Genau diese Ursprünglichkeit macht die besondere Faszination der Spinifex-Kunst aus, die geradezu als „Archetyp“ der Aboriginal Art bezeichnet werden kann. Hier werden noch Jahrtausende alte Zeichen von großer Bedeutung gesetzt, die bezeugen, wer das Land geschaffen hat und wem es bis heute gehört.
Auch heute noch spielen Gemeinschaftsarbeiten in ihrer politischen Dimension eine bedeutende Rolle. Auch bei Pro Community stellen sie das Herzstück der Ausstellung dar.
Zu den ausgestellten Künstlern gehören u.a. Simon Hogan, Roy Underwood, Tjaruwa Woods, Carlene West, Anne Hogan, Myrtle Pennington, Kathleen Donegan, Anmanari Brown, Yarangka Elaine Thomas, Nulbingka Simms, Ian Rictor, Lennard Walker sowie Fred und Ned Grant.
Öffentliche Vernissage: Fr. 07.06.2013 18 Uhr (doors open ab 17h)
Öffnungszeiten: Fr. 07.06. ab 17 Uhr – Ende offen /// Sa. 08.06. 14 – 20 Uhr /// So. 09.06. 10 – 15 Uhr.
Im Dialog – Malerei, Fotografie und Installationen von Philipp Pahl, Christian Lohfink und Phillip Gätz entlang des Themas „Treukopf“.
Der Lüneburger Maler und die Hamburger Fotografen Christian Lohfink und Phillip Gätz legen in dieser Gruppenausstellung den Fokus auf Hunde und Esel. So profan dies zunächst klingen mag, verbergen sich aber sehr vielschichtige, künstlerische Interpretationen hinter den beiden Schlagwörtern. Denn: Jeder kennt sie. Und die Ausstellung zeigt sie. Anders. Unsere treuen Begleiter im Alltag und bekanntlich besten Freunde. Die Hunde. – Im Dialog mit Eseln. Den oftmals als stur konnotierten Gefährten, hinter denen sich weitaus mehr, als nur praktische Lastentiere verbergen, die jeher eher zweckgebunden auf der Bildfläche auftauchten. Die Treuköpfe symbolisieren eine Art Hybridlösung, eine Verschmelzung wie Gegenüberstellung gleichermaßen. Ein Dialog und eine künstlerische Auseinandersetzung mit Hund und Esel.
www.treukopf.de - Übersichtsseite der Ausstellung und weitere Infos zu den Werken und Künstlern.
In der vierten Staffel der Ausstellungsreihe SCHAUFENSTER präsentiert sich das Department Design der HAW Hamburg mit dem HafenCity-Projekt.
In der Ausstellung werden studentische Arbeiten gezeigt, die sich mit dem neu entstehenden und entstandenen Stadtteil der Hafencity beschäftigt. Der Ort als Inspiration und Reibungsfläche. Ein Wechselspiel zwischen Tradition und Moderne.
Ein Ausloten der künstlerisch- malerischen Möglichkeiten in der Darstellung eines urbanen Raums.
Eine kreative Auseinandersetzung mit einem Stadtteil, den es noch zu erobern gilt. www.haw-hamburg.de/design
Vernissage: Donnerstag 13.Juni 2013 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 14. bis 23. Juni 2013 14 bis 20 Uhr
2 x 2
zwei Paare - vier Künstler
Eine Werkschau vier verschiedener Künstlertemperamente aus Hamburg. Auch eine Gelegenheit, der Frage nachzuspüren, ob lebensgemeinschaftlich verbundene Künstler einander Konkurrenten, Unterstützer, Vorbilder oder Antipoden sind.
Die Ausstellung wird von täglichen Veranstaltungen begleitet.
Vernissage: 19 h
Öffnungszeiten der Ausstellung: 14 - 20 h
Die Ausstellenden im Internet:
Mit den abstrakt-farbigen Malereien von Halina Bober und den eher der Gegenständlichkeit verpflichteten Arbeiten von Hellmut Martensen stehen sich in der Ausstellung
DIE WAHRHAFTIGKEIT DES BILDES
zwei Werke gegenüber, die unterschiedlicher kaum seien könnten. Während bei Halina Bober die Farbflächen und Liniengeflechte als gegenstandsfreie, aber sehr individuelle Zeichen im Sinne des Informel eher ins Ungewisse und Unbekannte weisen, beschreibt Martensen den Prozess des Wachsens und Vergehens als allgemeines Lebensgesetz.
Charakteristisch für Halina Bobers Arbeiten ist die Verbindung zwischen grafischem Sehen und Denken mit dem Malerischen. Vor dem Betrachter eröffnet sich ein Spannungsgeflecht von Linie, Fläche, Figur und Farbe. Ein markantes Zeichen ihrer Bilder ist die Bewegung, die durch Linien und dynamisch geworfene Flecken zur Sprache kommen. Ihre Malerei bewegt sich zwischen einer gedeckten harmonischen und einer kontrastreichen Farbigkeit. Das Wiederkehren, die Wiederholung ist ein wichtiges Merkmal für Halina Bobers Arbeitsweise.
Hellmut Martensen zeigt in der Ausstellung Arbeiten der letzten zehn Jahre. Von Bleistiftstudien über lavierte Federzeichnungen bis hin zu Farbradierungen und altmeisterlich gemalten Gartenlandschaften wird der künstlerische Prozess der Verwandlung von benennbaren Pflanzen zum Gewachsenen als Symbol für Wachsen und Vergehen sichtbar. In unterschiedlichen Tiefdrucktechniken und im Holzschnitt bearbeitet er das Thema des menschlichen Alterns und verleiht seinen Porträts eine weit über die Nachahmung hinausgehende Würde.
Samstag, 14. September 2013 13:00-21:00
Prämierung der Siegerserien um 18:00
Sonntag, 15. September 2013 11:00-17:00
Die Weltstadt Hamburg bietet jedem Fotografen vielfältige Motive und gehört zu den touristischen Topzielen Deutschlands. Zwei gute Gründe, auch in Hamburg einen Fotomarathon zu veranstalten und als jährlich wiederholende Veranstaltung zu etablieren. Mit diesem Ziel hatte der gemeinnützige Verein für Objektive Ansichten das Konzept für Hamburg erarbeitet und bereits im Jahr 2012 das erste Mal mit großem Erfolg umgesetzt.
2013 geht es in die zweite Runde: Am 3. August werden unter einem Rahmenthema wieder 24 Einzelthemen zur Aufgabe gestellt, welche innerhalb von 12 Stunden fotografiert werden müssen. Weder die Reihenfolge der Einzelbilder noch die Fotos selbst dürfen vor Abgabe der Serien bearbeitet werden. Neben Inspiration, Kreativität und individuellem Ausdruck ist ein hohes Maß an Durchhaltevermögen gefordert.
Alle Serien der rund 180 Teilnehmer, d.h. mehr als 4.000 Fotos, werden am 14. und 15. September im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung präsentiert. Die von einer unabhängigen Jury ausgewählten Siegerserien werden am Samstagabend um 18:00 prämiert.
Eintritt für Teilnehmer: kostenfrei
Eintritt für nicht-Teilnehmer: €3
Weitere Informationen zum Fotomarathon Hamburg finden Sie auf www.fotomarathon-hh.de. Veranstalter ist der Verein für Objektive Ansichten e.V.
- in Vorbereitung -
Vernissage: 18.10., 19Uhr
Hieronymus Proske beschäftigt sich in seiner Malerei mit Licht- und Reflexionsphänomenen und benutzt diese, um Erinnerungen beim Betrachter auszulösen. Seine Bilder suggerieren eine zeitliche Entrückung. Der Betrachter entfernt sich aus der messbaren Realzeit und fließt quasi in eine Erlebnis- und Erinnerungszeit. Die kontemplative Ausstrahlung, Überstrahlung und Unschärfe der Bilder verändert die Fließgeschwindigkeit der Zeit und löst die Gegenstände auf. Proske benutzt Licht als Blende und Überblendung sowie als Spiegel der Erinnerung. (Claus Friede, contemporary art)
Illustrationsausstellung mit Werken der Hans-Meid-Preisträger, Stipendiaten und Förderpreisträger.
Der Hans-Meid-Preis, der im Zweijahresrhythmus für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Grafik, insbesondere der Buchgrafik und der Buchillustration, vergeben wird, wurde 1993 von Max Meid, Sohn des Malers, Grafikers und Illustrators Hans Meid (1883 – 1957) gestiftet.
Mit den Stipendien und Preisen sollen junge Illustratoren für herausragende künstlerische Leistungen auf dem Gebiet der Illustration ausgezeichnet werden. Die Hans-Meid-Stiftung möchte insbesondere durch die Stipendien talentierte Studierende und Berufseinsteiger/innen auf ihrem künstlerischen Weg unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Hans-Meid-Stiftung: www.hans-meid-stiftung.de