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17. März bis 30.März 2014

"Rauschen und Dämmern" Bilder und Zeichnungen

Ausstellung des Künstlers Peter Wehr

Vernissage: Mo.17. März um 19 Uhr

Begrüßung: Horst Werner

Einführung: Prof. Dr. Uwe M. Schneede

Öffnungszeiten: 18. bis 30.3.2014 täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet

Der Eintritt  frei

Sonntag 30. März 2014 um 18.00 Uhr

Es spielt das nathan quartett mit dana anka, maja hunziker, roswitha killian, daniel wenzel

Mit etwa 40 Arbeiten aus den Jahren 2009 bis 2013 zeigt Peter Wehr in der »Fabrik der Künste« die Weiterentwicklung seines künstlerischen Schaffens.

Im unteren Stockwerk der »Fabrik der Künste« werden in der Hauptsache grossformatige farbige und schwarz/weisse Zeichnungen auf Papier und Leinwand gezeigt, die von betont subjektiv reflektierender Art sind.

Weitergehend werden im oberen Stockwerk neue stark verdunkelte Bilder auf  Leinwand mit Figuren und Figurengruppen sowie Landschaften gezeigt. Sie spiegeln vermutlich seine Betroffenheit über den Zustand der Welt wieder. 

Hinter seinen Bildern und Zeichnungen lässt sich Weltsicht, sowie Selbst-Erfahrung sehen, die in der Auseinandersetzung mit seinem zweiten Wohnsitz auf  der spanischen Insel Fuerteventura zusammenhängt - einer Insel die mit ihrer halbwüstenartigen, kahlen Landschaft übersät mit Kratern und Lava-Feldern wie eine ausserirdische Gegend wirkt.

Abwechselnd sind einige Zeichnungen und Bilder in Bildfolgen zusammen gefasst, um den narrativen Aspekt hervorzuheben. 

2005 stellte Peter Wehr Arbeiten unter dem Titel »Löschpapier« in der »Hamburger Kunsthalle« aus. Diese Ausstellung wurde anschließend in Spanien im »Centro de Arte, Puerto del Rosario« auf Fuerteventura gezeigt. Umgekehrt werden jetzt Teile seiner Ausstellung »Hombres«, die 2010 im »Casa de Coroneles, La Oliva« ebenfalls auf Fuerteventura gezeigt wurde, neu in Hamburg ausgestellt.

24. April bis 27.April 2014

Ausstellung der Gruppe "7 Painters"

Vernissage: 24.04.2014 19.00 Uhr

Finissage: 27.04.2014 ab 17.00Uhr

Öffnungszeiten: tägl. 12.00 – 18.00 Uhr

Künstler sind immer irgendwie anders. Sie sehen Dinge die anderen verborgen bleiben. Sie fühlen anders als andere und sind sogar in der Lage, dieses zum Ausdruck zu bringen.

Die Fähigkeit eine Sinnesempfindung über ein Medium und Produkt zu transportieren, um dem Rezipienten hierzu den Zugang zu ermöglichen, macht einen Künstler aus.

Dieser Gedanke sucht Woche für Woche nach Ergründung und Umsetzung.

Jedem einzelnen der SEVEN PAINTERS wird diese Eigenschaft zu teil und bildet aus sieben eigenständigen Individuen eine Gruppe. Die Umsetzung einer Idee in ein Werk und die Auseinandersetzung mit dem Ergebnis sind die Hauptbestandteile der Zusammenkunft. Dieses Verständnis untereinander und der Wunsch nach Austausch und Konfrontation führte die Gruppe seinerzeit zusammen. Die, teilweise grundsätzlich, unterschiedlichen Herangehensweisen und Fähigkeiten sind dabei sowohl trennende als aus verbindende Elemente. Themen werden kontrovers, aber nie verhaftend erörtert.

Der Kern oder besser das herz dieser Gruppe ist Roswitha Zwalinna, mit deren Erfahrung und unter deren Beobachtung, Anleitung und Korrektur die Mitglieder ihre Fähigkeiten entwickeln, neu abgrenzen und sich gegenseitig immer wieder unter Beweis stellen. Ihr ist es gelungen die Gruppe ins Leben zu rufen und den SEVEN PAINTERS ist es gelungen sich selbst zu definieren.

Anja Rieke Rollerbande

Astrid Auer Torrero

Beate Langmaack Fiskbud

Holger Jerdkowiak Palette

Katherine Rathmann Towers

Marlis von Selle Alster

Zoi Spyrou Chrome

08.Mai bis 18.Mai 2014

"Einsame Bilder des Welttheaters"

Ausstellung des Malers Gerhard Moll

Vernissage: 8. Mai 19 Uhr

Begrüßung: Horst Werner

Öffnungszeiten: Werktags von 16 bis 19 Uhr, Samstag u. Sonntag 14 bis 18 Uhr

Gerhard Moll wurde 1920 in Berlin, Prenzlauer Berg geboren. Von 1939 bis 1945 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Prof. Böhm.

Sein Freund Eugen Neufert, in dessen Kreisen er verkehrte, wurde 1943 als politischer Gegner Hitlers hingerichtet. Gerhard Moll war Pazifist und simulierte, als er 1953 zur Marine eingezogen wurde, Schizophrenie und kam in die Heilanstalt Stralsund. Wir durch ein Wunder überlebte er den Krieg.

Nach dem Krieg stellte er in der Berliner Galerie Gerd Rosen aus.

Von 1952 bis 1955 war er Meisterschüler bei Heinrich Ehmsen an der HfBK. Er gehörte zum Künstlerkreis der Galerie Rosen und dem Künstlerkabarett „Die Badewanne“. Zu seinen treuen Freunden zählten der Maler Wolfgang Frankenstein, die Bildhauer Waldemar Grzimek, Gustav Seitz, Fritz Cremer und Gerhard Marcks.

Seine Bilder sind vorwiegend traumhaft gedeutete Figuren und Landschaften. Später entstanden im Osten Wandmalereien im Öffentlichen Raum, die in der Zeit des kalten Krieges zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Ost und West führten.

Seit 1961 arbeitete Gerhard Moll ohne Kontakte zu Galerien. Es entstanden Aquarelle mit periodischen Themenwechsel; ab 1975 entstanden Hexenbilder, ab 1980 Kompositionen mit figurativ-stilllebenhaftem und kontrastreichem Nebeneinander von menschlich-psychologischen und technischen Formen. Seine Ölbilder sind stark farbig, eine Nachwirkung von Kubismus und Expressionismus. Die Aquarelle wechseln spontan zwischen geometrisch-kubistischen und organisch-amorphen Formenelementen.

Gerhard Moll starb 1986. Heute zeigte seine ehemalige Lebensgefährtin Jutta Zimmer die Arbeiten auf Ausstellungen im In- und Ausland.

Mulackstrasse,1943,Öl auf Leinwand, 90x100

Liegende,1947, Öl auf Leinwand, 67 x 54

Unsicheres Fahrgestell I, 1949, Öl auf Leinwand, 51x86

Weichbild.1946, Öl auf Leinwand, 66 x 92

22.Mai bis 25.Mai 2014

Aboriginal Art  „Eastern APY Lands“

Vernissage: Donnerstag, 22. Mai 2014  19.00 Uhr

Einführung in die Ausstellung durch die Kuratorin Robyn Kelch

Öffnungszeiten: Fr. – So. 10.00 bis 20.00 Uhr

Die Freiburger Galerie ARTKELCH zeigt einen repräsentativen Querschnitt aktueller Arbeiten von vier kleinen indigenen Kunstzentren aus den Eastern APY Lands. Die Ausstellung gehört zur Ausstellungsreihe Pro Community, die jährlich Kunst aus einem oder mehreren indigenen Kunstzentren einer Region Australiens an verschiedenen Standorten in Deutschland zeigt. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der australischen Botschaft.

Das Projekt möchte möglichst vielen Kunstinteressierten die Bandbreite der Contemporary Aboriginal Art präsentieren.

Gezeigt werden dieses Jahr Werke der Künstlerkooperativen Ernabella Arts, Kaltjiti Arts, Mimili Maku und Iwantja Arts in Südaustralien, die von Australiens Kunstszene jüngst als „last frontier of desert art“ gefeiert werden.

Die Ausstellung führt mitten ins nganampa ngura walytja – ins Seelenland der Anangu (indigene Australier). Die über Jahrtausende mündlich überlieferten Geschichten, die Liedzyklen, die Tänze und die Malerei sind hier so ineinander verwoben, dass Formen und Farben Klänge haben und die heiligen Gesänge ihrerseits zu Bildern werden. Die Ausstellung ist eine Hommage an die Synästheten unter den Wüstenkünstlern, insbesondere an die Tjilpi, die Ältesten, die noch Zeichen und Muster malen, die sonst kaum einer mehr kennt.

Der Detailreichtum des ausgestellten Werke lässt erahnen, welch wandelnde Enzyklopädien die Künstler hinsichtlich Land und Gesetz sind, wobei sich die Kraft der Bilder auch unmittelbar von denen erspüren lässt, die nichts von der Schöpfungsgeschichte, den dazugehörigen heiligen Gesängen und der über 40.000 Jahre alten Maltradition wissen.

Mit über 80 Werken über alle Standorte ist dies die größte geschlossene Ausstellung der Eastern APY Lands-Künstler.

ARTKELCH ist spezialisiert auf die zeitgenössische Kunst der australischen Ureinwohner. Das ist nicht nur die Kunst mit der weltweit längsten Tradition, sondern auch eine der spannendsten modernen Kunstbewegungen der letzten 40 Jahre, deren Sammlerwert spätestens seit der dOCUMENTA (13) auch hierzulande kein Geheimnis mehr ist.

Weitere Informationen unter www.artkelch.de.

 

04.Juni bis 12.Juni 2014

"HEUTE IN EINEM TAG"

Ausstellung der Professoren der Fachgruppe Kunst der HAW Hamburg/Department Design

Gabriele Basch, Anke Feuchtenberger, Christian Hahn, Franziska Hübler, Alexandra Kardinar, Henning Kles, Gesa Lange, Ellen Sturm

Vernissage: 04.06.2014  19.00 Uhr

Die Puppenspielerin

Garderobiere

Gabriele Basch, buehne V, 2012, Lack auf Papierschnitt, 125 x 133 cm

Ellen Sturm,Das Haus

 

Gesa Lange,Klytus, 2013, 120 cm x 200 cm x 160 cm, Eisen, Stahl, Holz, Glas

Henning Kles, Dizzy, Öl, Acryl und Lack auf Leinwand ,195 x 155 cm, 2013

18.Juni bis 06.Juli 2014

"Des Raben Wunderhorn"

Ausstellung des Künstlers Albert Schindehütte

Vernissage: Mittwoch 18 Juni 2014 um 19Uhr

Laudator: Prof. Dr. Bernd Küster

Öffnungszeiten: 19.6. bis 6.7.2014  Di. - So. 15 - 19 Uhr

 

Albert Schindehütte wird 1939 in Breitenbach bei Kassel geboren. Schon als Kind gilt seine große Leidenschaft dem Zeichnen. Von 1957 bis 1961 studiert er an der Werkkunstschule Kassel bei Karl Oskar Blase, der 1959 die erste Ausstellung mit Zeichnungen von Schindehütte veranstaltet.

Anfang der 60er Jahre geht Schindehütte nach Berlin und gründet gemeinsam mit Günter Bruno Fuchs, Uwe Bremer, Johannes Vennekamp und Arno Waldschmidt die „Werkstatt Rixdorfer Drucke“, die durch ihre einzigartige Verbindung von Holzschnitt und literarischem Werk bekannt wird und bis heute besteht.

Neben dem Holzschnitt werden in dieser Zeit auch Radierungen und Lithographien zu weiteren Schwerpunkten in Schindehüttes künstlerischem Schaffen.

Der Künstler fühlt sich zeitlebens mit der Epoche der Romantik, insbesondere mit den großen Literaten des 19.Jahrhunderts wie Lewis Caroll, Edgar Allan Poe, Heinrich Hoffmann, Hans Christian Andersen sowie den Brüdern Jacob, Wilhelm und Ludwig Emil Grimm stark verbunden. Auch zeitgenössische Dichter und Schriftsteller stehen ihm nah. Ihre Märchen, Sprüche und Gedichte werden zu zentralen Motiven in Schindehüttes Werk und inspirieren ihn seit den 80er Jahren zu Zeichnungen und Kalligraphien, die er mit Feder und farbiger Tusche fertigt. Auch seine Holzschnitte sind geprägt durch romantische Motive, die Schindehütte mit einer weit entwickelten graphischen Technik darstellt.

1997 wird in seinem Heimatort Schauenburg-Breitenbach die Schauenburger Märchenwache mit Arbeiten von Schindehütte eingerichtet. 2011 bringt er gemeinsam mit Heinz Rölleke den Märchenband „Es war einmal… die wahren Märchen der Brüder Grimm und wer sie ihnen erzählte“ heraus, der mit Tuschzeichnungen aus Schindehüttes Feder illustriert ist.

Albert Schindehütt lebt und arbeitet seit 1967 in Hamburg.

Die Ausstellung „Des Raben Wunderhorn“ in der Fabrik der Künste zeigt die Vielfalt seines umfang- und variantenreichen zeichnerischen Werkes, Originalradierungen und Lithographien sowie großformatige Holzschnitte aus allen Schaffensphasen.

21.August bis 31.August 2014

Ausstellung „12 x anders". Ein Kunstprojekt. Kunst- und Künstlerübergreifend.. Malerei / Fotografie / Literatur

12 Berufe - 12 Städte - 12 Monate

Innerhalb von 12 Monaten werden 12 außergewöhnliche Berufe in 12 deutschsprachigen Städten präsentiert und zwar mit den Mitteln der Malerei, der Fotografie, der Literatur und der Videobearbeitung.

Die ganz eigenen Interpretationen und Sichtweisen auf die einzelnen Berufe durch die teilnehmenden Künstler machen diese kunst- und künstlerübergreifende Ausstellung so interessant. Dabei werden Persönlichkeiten aus Berufsgruppen gezeigt, die einen etwas anderen Lebensweg gewählt haben:

Der Butler. Die Puppendoktorin. Der Falkner. Die Prostituierte. Der Sounddesigner. Der Humorberater. Der Tänzer. Der Parfumeur. Der Ocularist. Der Pinselmacher. Zwei weitere ungewöhnliche Berufe noch in Planung.

Es entstehen in der Hauptsache zu den jeweiligen Berufen künstlerisch inszenierte Fotografien, imaginäre Malereien, sowie fiktive Kurzgeschichten oder Gedichte von 12 Autoren.

Making-of-Videos, persönliche Notizen der Malerin und kurze Video-Clips, die die meisten Berufe „reallife“ darstellen, zeigen einen Blick hinter die Kulissen und runden die Ausstellung ab.

"12 mal anders" ist ein innovatives, kunst- und künstlerübergreifendes Projekt, das auf seiner Reise durch 12 deutschsprachige Großstädte die Besucher zu einem multimedialen Event einlädt. Mit Hilfe von Fotografie, Malerei, Literatur und Videos gibt diese Ausstellung visuell und auditiv einen kleinen Einblick in 12 außergewöhnliche Berufe und auf die Persönlichkeiten dahinter.

Die Bearbeitung durch unterschiedliche Künstler und deren Sichtweisen ermöglicht ein Kennenlernen anderer Lebenswege auf unterhaltsame und spannende Art und Weise.

Weitere Infos: www.12malanders.com

09.September bis 14.September 2014

Ausstellung der Galerie Jens Goethel in der Fabrik der Künste

„Zwischenwelten“

Künstler Ulrich Jenneßen

Digitalistische Malerei & Zeichnung, Objekte

 „Atta Girl“

Künstlerin Suzanne Levesque

Malerei, Zeichnung, Objekte

Vernissage: Dienstag 09.09.2014 um 19 Uhr

Begrüßung: Horst Werner

Finissage: Sonntag 14.09.2014 ab 12 Uhr

Öffnungszeiten: Mi–So 14–19 Uhr u.n. tel. Vereinbarung 0171-1721964

Ulrich Jenneßen

In seiner aktuellen Ausstellung zeigt Ulrich Jenneßen feinsinnige Malereien, die ihren Blick auf Hintergründiges, für das Auge nicht sofort Wahrnehmbares richten. In seinen Motivwelten reflektiert der Künstler existentielle Zustände zwischen dem Diesseits und dem Jenseits und emotionalen Zuständen im Reich dazwischen. Wie auch das menschliche Leben in der Wandlung begriffen ist, entstehen seine digitalistischen Malereien nicht einfach im spontanen Gestus. Jenneßen elaboriert in minutiös abgestimmten Prozeduren die zeichnerischen Elemente und farblichen Verläufe, welche er über die digitalen Bildmaschinen auf das Papier überträgt. Sein Herstellungsprozess bleibt vielschichtig, Einzelelemente werden in aufwändigen Bearbeitungsverfahren zu einer Symbiose vereint. Die Darstellungen in hochpigmentierter Auflösung spiegeln das menschliche Ich in seiner Umgebung, das Ich inmitten der Gesellschaft. Bleibt alles Traum und Illusion oder ist es doch die Wahrheit?

Dr. Annette Baumann

lutterothstrasse 16 20255 hamburg +49 (0)171 1721964 info@galeriegoethel.de

Suzanne Levesque

In der Werkreihe „Atta Girl!“ schafft Suzanne Levesque sehr persönliche und authentische Bilder, die dem Betrachter ein Gefühl irgendwo zwischen Spannung, Vorfreude und Kontrollverlust vermitteln. Levesques Arbeiten scheinen an dem Punkt zu spielen, an dem ihren Figuren tragische oder absurde Ereignisse unmittelbar bevorstehen. Diese latente Vorahnung von Verwundbarkeit ist immer spürbar. Der Betrachter wird dabei in die Position eines Unterdrückers gezwungen, eine Haltung, die omnipräsent und dennoch mehrdeutig ist. „Atta Girl!“ nutzt die Leichtgläubigkeit der Ehrlichen und Anständigen aus und provoziert ein Gefühl des Unbehagens. Levesque stellt das Konzept der Bereitschaft zu gefallen gegen die Möglichkeit der Korruption durch Dritte.

Dr. Ralf Busch

lutterothstrasse 16 20255 hamburg +49 (0)171 1721964 info@galeriegoethel.de

 

U. Jenneßen,Dreams, 2013, Piezo Print, 110x130cm

U. Jenneßen,Protect me 3, 2013, Piezo Print, 80x80cm

S. Levesque, Amplitude, 2014, Malerei, Öl/Leinen, 130x170cm

S. Levesque, Beck&Call, 2014, Kugelschreiber/Papier, 12x30cm

 

19.September bis 21.September 2014

Ausstellung der Gruppe WO.02. „kunstweilig"

Vernissage: Freitag, 19. 09. 2014 19.00 Uhr

Einführung: Rolf Thiele

Performance der Gruppe WO.02

Sa., 20.09.2014

Künstlergespräch bei Brot, Käse und Wein

17.00  Uhr

So., 21.09.2014

Vortrag: Rolf Thiele "kunstweilig"

12.00 Uhr


Die Gruppe WO02:

Die Künstlergruppe WO02 hat sich im Jahr 2002, assoziiert an die Bundesakademie für kulturelle Bildung, Wolfenbüttel, gegründet. Verstreut lebend, sich immer wieder findend und  Ideen bündelnd verfolgt die Gruppe regelmäßig und bundesweit Ausstellungsvorhaben. Die Arbeiten der einzelnen Mitglieder umfassen Malerei, Grafik, Objekt, Fotografie, Buch, Skulptur/Plastik und Installation. Über der gemeinsamen Arbeit steht der Leitgedanke: WO ich bin, kann ich nicht bleiben. Neben dem gemeinsamen Kunstschaffen verfolgt jedes Mitglied eigene Konzeptionen und Ausstellungstätigkeiten.


Das Ausstellungsprojekt "WIE ES SCHEINT"

Die zwölf Positionen der Mitglieder der Gruppe WO02 bewegen sich geradewegs in den offenen Raum, in den Möglichkeitsraum, hinein. In einer gemeinsamen Installation/Performance geht es darum, diesen Raum handelnd zu besetzen, eine Leere zu füllen, die sich nicht füllen lässt. Es ist ein Werdensprozess, ein additiver Vorgang, der um einen Kunstbegriff kursiert, der in Bewegung ist, der bewegt, der mitreißt und davonbraust. Über die Antriebskraft dieser Arbeit heißt es, in aller Einfalt, nachzuempfinden. Darüber hinaus werden Einzelpositionen der verschiedenen Künstler_Innen gezeigt.

Dorothea Knoop Landnahme, Farbzeichnung auf Seekarte, 101 x 73 cm, 2013

Theresia Schug Was bleibt. Acryl auf Leinwand, 135 x 110 cm, 2012

Heike Schmidt-Ehlers Bodenarbeit

Das Blühen, Serviettentechnik, 120 x 120 x 5 (16 Teile)

Katrin Stender H. F., Eitempera auf Leinwand, 150 x 155 cm, 2013

Performance und Installation der Gruppe WO02

03.Oktober bis 05.Oktober 2014

Ausstellung "art goes public"

10.Oktober bis 19.Oktober 2014

Position.3 Ausstellung des Berufsverband Bildender Künstler (BBK)

29.Oktober bis 23.November 2014

Ausstellung des Malers Willi Sitte

Willi Sitte - Werkschau

Der Maler und Graphiker Willi Sitte gilt als bekannter Vertreter des sozialistischen Realismus. Seine Kunst wird bestimmt durch figürliche Darstellungen, wobei die eher grobschlächtig anmutenden Figuren oft in nahezu barocker Form dargestellt werden. Schon in Kindertagen erlangt Sitte eine zeichnerische Meisterschaft, die ihn jedoch nicht davon abhält sich auch die Ausdrucksformen der Moderne anzueignen. Neben den Werken alter Meister orientiert er sich stark an modernen Künstlern wie Picasso und versucht Farben und Formen im flächigen Nebeneinander präzise aufeinander zu beziehen - jedoch immer verbunden mit einer spannungsvollen Bildaussage. Die an der Moderne neuerworbenen malerischen Fähigkeiten verbindet Sitte schließlich mit seinen altmeisterlichen Fähigkeiten als Zeichner, um von der flächenbetonten Gestaltung zu einer den Bildraum öffnenden Beweglichkeit zu gelangen. Dabei sind sowohl Liebespaare als auch weibliche und männliche Akte bevorzugte Sujets Sittes. Entscheidend für seine Kunst ist, dass er dabei die Darstellung gängiger Schönheitsideale konsequent verweigert. Nicht den schönen Menschen, sondern Vitalität und Dynamik will Sitte mit seiner Kunst sichtbar machen. Er wählt bewusst keine festen Zustände, sondern stellt seine Figuren immer in Bewegung und Aktivität dar. In diesem Zusammenhang stellt das Element des Wassers in seiner sich permanent verändernden Form ein zentrales Thema dar, das Sitte immer wieder aufgreift.

Seine expressiven Körperdarstellungen verwendet der Künstler außerdem häufig als Ausdrucksmedium für gesellschaftliche und politischen Aussagen und Ideen. Neben seiner Kunst ist er zeitlebens politisch interessiert und aktiv, was seine künstlerische Produktivität jedoch nicht einschränkt. Seine politische Einstellung, nach der sich Sitte klar zum Kommunismus bekennt, spiegelt sich in seiner Kunst deutlich wieder. Dieser Umstand, der ihm zu DDR-Zeiten zu offizieller Anerkennung verhilft, führt dazu, dass Sittes künstlerisches Werk oft nicht nur nach künstlerischen, sondern auch nach politischen Aspekten beurteilt wurde und wird. Seine sozialistisch-kommunistische Grundeinstellung und seiner Parteikarriere in der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) ist gleichzeitig auch der Grund, warum sein Werk nach der Wiedervereinigung Deutschlands bis zur Gegenwart immer wieder kritisch betrachtet wird und bisweilen öffentliche Diskussionen ausgelöst hat.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in Sittes gesamtes künstlerisches Schaffen, insbesondere wird die Entwicklung des altmeisterlichen Zeichners hin zum modernen Realisten aufgezeigt.

Badener Akt,1965

Drei_Grazien_in_Vitrine, 1982

Selbst mit Pinsel, 1999

27.November bis 30.November 2014

Ausstellung der hamburger aquarellwerkstatt