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25.Februar – 04.März 2018
„Neue Entdeckungen und etablierte Talente, eine Auswahl“

Ausstellung der Galerie Ewa Helena in den Räumen der Fabrik der Künste

Vernissage: 25.Februar 2018 15.00Uhr

Einführung: Susanne Daubner

Öffnungszeiten: täglich 11.00 – 18.00Uhr

Die Galerie Ewa Helena in der Milchstraße 28 gibt es seit 2015. Die Galeristin hat damals ein großes Erbe angetreten, als sie in dem Hamburger Stadtteil Pöseldorf die Räumlichkeit bezog. Denn unter dieser weltberühmten Adresse residierte zuvor Gunter Sachs und präsentierte in seiner Galerie, unter anderem, den damals noch unbekannten Andy Warhol.

Auch heute ist der Ort noch ein Tipp unter Sammlern, wenn es darum geht, die Werke potenter Künstler noch in den frühen Jahren ihrer Karriere zu erwerben.

Ewa Helena Martin unterstützt neue Künstler und ist immer auf der Suche nach internationalen Newcomern. Sie hat sich der modernen Welt der Digitalisierung angeschlossen und präsentiert Künstler überall in der Stadt mittels Media-Artshows-Säulen. Ihre Entdeckungen werden bei der Ausstellung gezeigt, es sind Nachwuchskünstler, die die neusten Strömungen darstellen.

So erkennt man augenzwinkernd in der Serie "Sex in my City" der Künstlerin Gabriele Rothweiler eine Referenz an eine Kultserie der 90er Jahre. Eine Großstadt ist zu erkennen und ein Frauenkörper zeichnet sich ab. Hinter der Schönheit verbirgt sich Lust, Anonymität.

19 weitere Entdeckungen werden neben Gabriele Rothweiler gezeigt, darunter Nils Peters, Tom Steuer und Anna Hohmeier.

Neben diesen 20 Neuentdeckungen werden 9 Gastkünstler gezeigt, die schon in der Kunstszene etabliert sind. Es sind Talente, die einen guten Überblick über unsere Kunstwelt vermitteln.

Gezeigt werden Objekte, Installationen, Gemälde oder Fine Art Prints, die sich mit dem Menschen, unserer Kultur, der Rolle der Frau in der Gesellschaft oder auch mit dem Thema Zeit auseinandersetzen. Denn schließlich wird ein Künstler nie müde, Anteil an der Gegenwart, ihrer Aktualität und ihrer Bedeutung für den Menschen zu nehmen (Niels Ballemans, Manfred Evertz , Edyta Grzyb, Claudia Kaak, Kai Ladzinski, Toni Mori, Karin van de Walle, Anita Veermeren und Jens Waldenmaier).

Weitere Informationen unter www.galerie-ewa-helena.com

Eine Kooperation der Galerie Ewa Helena mit Kappich & Piel, Frida Kappich

Co-Kuratorin und Presse : Nathalie Procaccia artaffairs, 0178-6925502


16. – 18. März 2018

Ausstellung zum Thema „Schizophrenie und Kunst“

Vernissage: 16. März 2018, 18:00 Uhr

Öffnungszeiten: am 17. und 18. März 2018: 11:00 – 18:00 Uhr

Der Zusammenhang zwischen Geisteskrankheiten und Genialität wird schon in der Antike von Philosophen, Dichtern und Literaten –Platon 427-347 v.Chr., Demokrit 460-370 v.Chr.- immer wieder hervorgehoben.

1884 beschreibt der Turiner Psychiater Cesare Lombroso in seinem Buch „Genio e follia“ (Genie und Irrsinn) den Wahnsinn als Quelle außergewöhnlicher künstlerischer Begabung.

Der französische Psychiater Paul Meunier (Pseudonym: Marcel Réja) würdigte in seinem Buch „L‘art chez les fous“ (Die Kunst der Verrückten) die Werke seiner Psychiatrieinsassen, sowohl unter diagnostischen, als auch unter ästhetischen Gesichtspunkten.

Erst die Veröffentlichung der Bücher „Ein Geisteskranker als Künstler“ von Walter Morgenthaler, 1921 und „Bildnerei der Geisteskranken“ von Hans Prinzhorn, 1923, trafen den damaligen Zeitgeist und wirkten gesellschaftlich verändernd.

Die durch die emotionale Anmutungsqualität der so veröffentlichten Bilder jahrzehntelanger Anstaltsinsassen erzeugte geheimnisvolle Anziehungskraft, inspirierte Künstler, wie Paul Klee, Oskar Schlemmer, Pablo Picasso, Alfred Kubin und beeinflussten auch Expressionisten wie Ernst Ludwig Kirchner. Es finden sich z.B. direkte Bezüge in den Arbeiten von Max Ernst zu den Werken der von Prinzhorn vorgestellten Psychiatrieinsassen-Künstler.

Diese Außenseiter-Kunst wurde mit ihrer „ursprünglichen Ausdruckskraft“ als eine unverfälschte Kunst, frei von allem akademischen und bildungsbürgerlichen Ballast empfunden.

Bis zur Psychiatriereform in der Bundesrepublik Deutschland 1971 – 1975, wurden Geisteskranke, der sich bis dahin entwickelten Wohlfahrtspolitik folgend, im Sinne der klassischen „Wegsperrtradition“ in psychiatrischen Krankenhäusern, psychiatrischen Anstalten/Irrenanstalten, außerhalb der Ballungszentren der Bevölkerung und getrennt von den Krankenhäusern aller übrigen medizinischen Disziplinen interniert. Seit der Psychiatriereform ist ein zunehmend offener, gesellschaftlicher Diskurs mit der Kunst Schizophrener möglich. Die weiterführende wissenschaftliche Bearbeitung und Entwicklung der vielen Leitsymptome einer Schizophrenie und die Entwicklung neuer Psychopharmaka ermöglichen vielen Geisteskranken heute eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

In der Ausstellung „Schizophrenie & Kunst“ werden aus dem Nachlass von Rüdiger H. Breitbart über 250 Werke themenbezogen gezeigt.

Rüdiger H. Breitbart wurde am 30.03.1941 in Kolberg geboren und verstarb am 24.06.2002 in Westerstede.

Die ersten Zeichen der Schizophrenie Erkrankung zeigten sich schon im 16./17. Lebensjahr – hier beginnt auch seine schöpferische Kreativität. Im Gegensatz zu den künstlerischen Arbeiten der jahrzehntelangen Psychiatrieinsassen, handelt es sich bei der Kunst von Rüdiger H. Breitbarts um spontane Arbeiten in der Zeitspanne von 1956/1957 bis ca. 1975 der Entwicklung seiner Schizophrenie. Rüdiger H. Breitbart war nur gelegentlich stationär, eine Behandlung fand nur sporadisch statt.

Aus dieser besonderen Situation heraus, gelingt es Rüdiger H. Breitbart durch seine Werke den Betrachter an den Rand seiner bizarren Lebenswelt mitzunehmen. Der Betrachter bekommt hierdurch eine Ahnung der Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz, er spürt das verzweifelte Ringen des Erkrankten, sein verlorenes Selbst und seine alte Ordnung wiederzufinden.


21. – 23.April 2018

Ausstellung der Künstlerin Sylvia Schramm

Vernissage: 21.April 18.30Uhr

Öffnungszeiten: 11.00 – 18.00Uhr

 

Sylvia Schramm wuchs in Hamburg auf und begeisterte sich schon früh für
Kunst und Mode. Nach dem Abitur studierte sie Modedesign und bereiste viele
Jahre als Einkäuferin und Designerin die Welt.

Die Künstlerin interessiert die Brücke zwischen der Kunst und Mode.
Besonders inspiriert sie die Bedeutung der Kleidung und das Sichtbarmachens
der oberflächlichen Wahrnehmung beim wichtigsten Moment eines Designers –
der Fashion Show.

Unter dem Thema „ART ‘N‘ SHOW“ hat sie als Künstlerin ihre reichen Ideen in
Digitale Malerei auf Metall umgesetzt und zeigte 2015 erstmalig ihre
großformatigen Arbeiten auf 500 m² in der Fabrik der Künste, Hamburg.
Inzwischen hat sie an begehrten nationalen und internationalen Messen und
Ausstellungen teilgenommen und kommt nun - nach drei Jahren - wieder, um
ihre neuen Arbeiten in einer zweiten Soloausstellung zu zeigen.

Ihre künstlerische Stilrichtung ist, nach vielen Jahren der „Realen“
Malerei, nun die Digitale Malerei, die sie in einer Art Aquarelltechnik sehr
künstlerisch am Tablet erarbeitet. Mittels verschiedener Spezial Verfahren
auf Metallplatten entstehen ausdrucksstarke Werke, denen das Spiel mit der
Reflektion des Metalls besondere Spannung verleiht.  „Gewichtig“ in Eisen
gerahmt, bleiben Sylvia Schramms Arbeiten einzigartige Unikate.

 

www.sylviaschramm-art.com




 

10. - 21. Mai 2018

»Urban Moments«
Fotoausstellung von Marcello Togni, Paris  
Jazz-Konzert des Schweizer Trompeters Franco Ambrosetti mit dem polnischen Pianisten Vladyslav Sendecki
in Kooperation mit der Galerie Jens Goethel

Vernissage: Mittwoch den 09.05.2018 19.00 Uhr



Einführung & Talk: Sarah Seidel (Jazz/NDR Info Jazz)


Konzert: Donnerstag den 10.05.2018 20.00 Uhr


30. Mai bis 01.Juli 2018

„Mythos Kunstfälschung“

Ausstellung und Dokumentation

Vernissage:  30.Mai 19.00Uhr

Öffnungszeiten: Di. – Fr.: 15.00 – 19.00Uhr; Sa. – So.: 11.00 – 18.00Uhr

Eintritt: € 5,- (ermäßigt: € 3,-)

 

Die Fabrik der Künste präsentiert eine umfangreiche Ausstellung und Dokumentation zum Phänomen der Kunstfälschung. Es gibt Theorien, die davon ausgehen, dass 40 – 60 % der im Kunsthandel angebotenen Werke gefälscht sein könnten.

Ziel des Projektes in der Fabrik der Künste ist es die zahlreichen Facetten und Perspektiven dieses komplexen und vielschichtigen Themas an konkreten Beispielen darzustellen. Darunter befindet sich die gesamte Bandbreite, die das Thema bietet – von legal angefertigten und frei verkäuflichen Kopien bis hin zu polizeilich konfiszierten Kunstfälschungen mit kriminalistischem Hintergrund. 

 

Die Ausstellung soll aufzeigen, wo die Grenzen zwischen legaler Kopie und krimineller Kunstfälschung liegen und was genau eine „echte“ Fälschung ausmacht. 

 

Dabei wird auch thematisiert, wie sich der „Markt“ der Kunstfälschung in den letzten Jahrzehnten verändert hat, nicht zuletzt durch die immer präziser werden Möglichkeiten, die moderne Laboruntersuchungen oder auch die simplen Vergleichsmöglichkeiten, die das Internet sowie detaillierte Werksverzeichnisse ermöglichen. Anhand ausgewählter Arbeiten namhafter Meisterfälscher, wie zum Beispiel Edgar Mrugalla oder Konrad Kujau, aber auch legal arbeitender Kopisten wie die Gebrüder Posin, wird in direkter Gegenüberstellung gezeigt, wie täuschend echt Fälschungen und Kopien mitunter den Originalen nachempfunden sind. In diesem Zusammenhang werden Original- und Stilfälschungen berühmter Künstler wie Braque, Brueghel d.J., Chagall, Heckel, Kollwitz, Pechstein, Picasso, Rembrandt, Raffael, Schwitters und Spitzweg gezeigt. Die ausgestellten Leihgaben stammen sowohl aus Privatbesitz als auch aus verschiedenen Museen aus ganz Europa.

Außerdem werden die individuellen Wege, Stationen und Geschichten ebendieser gefälschten Arbeiten nachverfolgt, die mitunter weite Wege innerhalb des Kunstmarktes zurückgelegt haben. Auch die Geschichte ihrer Fälscher und welche Umstände zu ihrer Überführung führten, werden dargelegt.

Begleitend zur Ausstellung wird es ein vielfältiges Programm aus Vorträgen und Diskussionsrunden mit Experten der Polizei, Betroffenen und Journalisten geben, die berühmte Fälle der Kunstfälschung thematisieren. Außerdem werden Gutachter, Kunsthistoriker und Galeristen Einblicke geben, anhand welcher Kriterien und mit welchen Verfahren Kunstfälschungen identifiziert werden können und welche Grenzfälle es zu beachten gibt.

„Landschaft mit Häusern und Bäumen“
Nach Max Pechstein, Fälscher unbekannt, Öl auf Leinwand
Leihgabe aus einer Berliner Galerie
„Danae“
Nach Gustav Klimt, Kopist unbekannt,
Das als legale Kopie erworbene Werk wurde nachträglich mit einer gefälschten Signatur des berühmten Fälschers Konrad Kujau versehen. Öl auf Leinwand
Leihgabe aus dem Fälschermuseum, Wien/ Österreich
„Mona Lisa“
Nach Leonardo da Vinci, Kopisten Posin Brüder, Öl auf Leinwand
Leihgabe aus dem Kunstsalon Posin, Berlin
„Verzweiflung“
Nach Emil Nolde, Fälscher Edgar Mrugalla, Holzschnitt
Leihgabe aus Privatbesitz
„Selbstbildnis mit Federbarett“
Nach Rembrandt van Rijn, Fälscher Edgar Mrugalla, Radierung
Leihgabe aus Privatbesitz
 

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21.August – 15.September 2018
„Unter aller Sau“

Cartoons, Objekte und andere Kostbarkeiten der stern-Cartoonisten Til Mette & Tetsche

Vernissage: 21.August 2018, 19.00 Uhr


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28. – 30.September
Art goes public – Kunstprojekt


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05. – 14.Oktober 2018
„Himmel – Hölle – Nichts?“

Kunstprojekt zum Thema Weltreligionen

 

Dieses Kunstprojekt möchte zum kulturellen und interreligiösen Dialog beitragen, zur Verständigung unterschiedlicher religiöser oder nicht religiöser Überzeugungen. Hamburger Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Weltanschauungen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen zeigen in der Ausstellung Arbeiten zu diesem Thema. Die Akademie der Weltreligionen, die die Schirmherrschaft übernommen hat, wird mit Beiträgen und Vorträgen dieses Projekt unterstützen. Performances und Aufführungen des Norddeutschen Tanztheaters und Musik vervollständigen das Programm. Mit dem Thema dieser Ausstellung stellen wir existentielle Fragen: Sind wir, wenn wir biologisch sterben, nicht mehr existent? Was danach kommt, wissen wir darüber etwas? Gibt es dann Himmel oder Hölle? oder Nichts? Spielen solche Fragen eine Rolle für die KünstlerInnen heutzutage, und finden sie Eingang in ihre künstlerischen Arbeiten? Spielt der Glaube, die eigene Religion überhaupt eine Rolle dabei?

An der Ausstellung nehmen folgende bildende KünstlerInnen teil: Wahida Azhari, Lahsen Azougaye, Jaakov Blumas, Maria Fisahn, Dorothea Fischer, Marianne Greve, John Günther, Jutta Konjer, Petra von Langsdorff, Antje Schönau, Ilka Vogler.

Im Rahmen der Ausstellung wird die Künstlerin Ilka Vogler ihre Lackfolienbilder zeigen.

Lackfolienbilder nehmen einen breiten Raum im künstlerischen Schaffen Ilka Voglers ein (neben Textinstallationen und Arbeiten auf Acrylglas).

Statt auf Leinwand entstehen ihre Malereien und Textbilder auf glänzender Lackfolie.

Das Zusammenwirken dieses Materials als Bildträger mit den Natur- und Landschaftsmotiven, auch Ansichten von Innenräumen und Stadtlandschaften erzeugt Spannung und Schönheit, befremdet und fasziniert zugleich.

Immer spiegeln diese poetischen Bilder das persönliche Erleben der Künstlerin wider und stehen häufig im Zusammenhang mit ihren Aufenthalten an ihren Sehnsuchtsorten zwischen Okzident und Orient und ihrer Auseinandersetzung mit Literatur.

Gezeigt wird in der Ausstellung eine Auswahl ihrer Lackfolienbilder aus einem Zeitraum von 25 Jahren.


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18. – 21.Oktober 2018
Ausstellung des Künstlers Peter Reitberger


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26. – 28.Oktober 2018
Ausstellung der Künstlerin Lilo Schmidt-Wiedenroth


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06. – 09.Dezember 2018
Ausstellung der Hamburger Aquarellwerkstatt