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21. - 23.April 2017

"Zähmung des Faun"

Kunstevent und Ausstellung der Künstlerinnen Dr. Marlis Hartmann, Dietlind Horstmann-Köpper und Anja Struck

Vernissage: Freitag, 21. April 2017 18.00 Uhr

Eröffnung: Dr. Martin Henatsch www.kunst-oeffentlichkeit.de Anne Wiemann Musik www.annewiemann.de

Öffnungszeiten: Fr 21. April 17:00 – 21:00 Uhr Sa 22. April 11:00 – 19:00 Uhr So 23. April 11:00 – 19:00 Uhr

Eintritt frei

Programm:

Samstag 22. April. 2017 15.30 Uhr und 17.30 Uhr:

Hannah Lenz Lyrik

www.meine-grossen-brueder.de

Herbert Weisrock Saxophon

www.dachboden-records.de

Sonntag 23. April 2017

Finissage

15:30 Uhr und 16:30 Uhr:

Tanz Júlia Cortés & Francesc Fernández Marsal: Endless Fall

Thema unserer Ausstellung ist die Entwicklung des Menschen in der Auseinandersetzung mit der Natur und der Wildheit und Ursprünglichkeit des Lebens. Wir reflektieren mit unseren Arbeiten die Wechselwirkung zwischen den Bedürfnissen der Menschen und der Natur mit Tier und Pflanzenwelt. Für diese Wechselwirkung steht in unseren Betrachtungen DER MYTHOS DES FAUN, des altitalienischen Gottes der Natur und des Waldes, der Beschützer der Bauern und Hirten. Unser Dialog zeigt den Umgang mit der Triebhaftigkeit und Kraft des Menschen, dessen Zähmung zur Befähigung einer sozialen Gemeinschaft beiträgt. Durch die Anpassung an menschliche Rollen und Gesellschaftsstrukturen kann die Zähmung den Verlust von Kraft und Originalität bedeuten.

www.art-hart.de

www.horstmann-koepper.de

www.anja-struck.de


10. - 21.Mai 2017

"Schönheit und Wahrheit"

Ausstellung und Konzert des Künstlers Joachim Kühn

in Kooperation mit der Galerie Jens Goethel

Vernissage: Mittwoch den 10.05. 2017  19.00 Uhr                

Begrüßung: Horst Werner (Fabrik der Künste)

Einführung: Sarah Seidel (NDR Info Jazz) im Gespräch mit Joachim Kühn

 

 

Jazz Solo-Konzert auf dem neuen Steinway Spirio Flügel

Joachim Kühn: Donnerstag den 11.05.2017   20.00 Uhr  

Eintritt: € 25  Verbindliche Kartenreservierung über info@fabrikderkuenste.de

Öffnungszeiten: Di. – Fr. 15.00 – 19.00Uhr, Sa. - So. 12.00 – 18.00Uhr

 

"Noten bestimmen mein Leben. Ich konnte Noten lesen, bevor ich Worte lesen konnte. Bei meinem ersten Konzert war ich sechs Jahre alt. Ich spiele seither Konzerte und habe noch nie ein Jahr ausgelassen. Platten mache ich seit 1964, also seit gut 50 Jahren. Mein Lebenstraum hat sich somit erfüllt und erfüllt sich noch" sagt Joachim Kühn, einer der profiliertesten Jazzmusiker Europas.

2011 wurden Joachim Kühn und sein älterer Bruder, der Klarinettist Rolf Kühn, mit einem "Echo Jazz" für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. 2012 erhielten Joachim Kühn und die hr-Bigband den Echo Jazz für das Bigband-Album des Jahres. 2014 folgte der Echo Jazz für Joachim Kühn als "Instrumentalist des Jahres National".

Beziehungen zu unterschiedlichsten Musikern in vielen verschiedenen Ländern der Welt und beständig neue musikalische Zusammenhänge sind stetige Inspirationsquellen für den eigenwilligen und kompromisslosen Pianisten, der aus Leipzig stammt, in Hamburg und Paris gelebt und vor vielen Jahren auf Ibiza ein Zuhause gefunden hat.

Zur Malerei kam Joachim Kühn durch den Jazz-Schlagzeuger Daniel Humair. Der nahm ihn Mitte der 1980er Jahre mit in die Museen und Galerien von Paris und brachte ihm unterschiedliche Kunst-Strömungen nahe. Das Licht auf Ibiza war dann der letzte Auslöser für Joachim Kühn, selbst zu Pinsel, Farbe und Leinwand zu greifen. Ein Licht, das sich in fast jedem seiner Bilder manifestiert. Bilder, die aus sich heraus strahlen und in denen sich immer wieder die Noten finden, die das Leben des 72-jährigen Künstlers bestimmen. Seine Werke werden in einer großen Ausstellung erstmalig in Hamburg gezeigt - eine Präsentation in der Fabrik der Künste, in deren Rahmen Joachim Kühn sowohl im Talk als auch im Konzert als Musiker und Maler gewürdigt wird. (Sarah Seidel)


Kooperationspartner:


07. - 18.Juni 2017

Tania Jacobi's Art SELF-WEs in Urban Wilderness

Vernissage: 07.Juni 2017 19.00Uhr

In Tania Jacobis großformatigen "Painted Drawings" übersetzt sie mit Oil-Sticks den Strich der Kohlezeichnung in ihre Gemälde. Das Urbane bildet die Hintergrundfolie, vor der sie Bilderwelten entwirft. Die Motive greifen Mythen auf und stellen neue Zusammenhänge her. In Spiegelungen, Reflexionen, Brechungen, teils skurril, über Abgründiges hinweg. -Gegensätze, Parallelen werden zur Disposition gestellt: Mensch/Tier, Physis/Geist, urban/nature, Mythos/Logos. Tania Jacobi, geboren in Hamburg, studierte Malerei in Sevilla, dann an der progressiven Art Students League in New York, ist dort Schülerin von Robert Cenedella, dessen Lehrer und Mentor an der League George Grosz war: "Die Linie ist eine Erfindung des Menschen." Weitere Studien folgen an der Koninklijke Academie voor Schoone Kunsten, Antwerpen. Als freie Malerin ging sie nach Nordamerika zurück und schloss sich der Künstlerszene in Mexico City und Los Angeles an. Nach fünfzehn Jahren im Ausland wurde Berlin ihr künstlerisches Domizil. Seitdem hat sie ihre Kunst auch in Deutschland in vielen Ausstellungen gezeigt. Zudem ist Tania Jacobi eine gefragte Porträtistin. Sie fertigte in Auftragsarbeiten Porträts etwa von Hans-Dietrich Genscher, Sigmar Gabriel, Wolfgang Schäuble, vom ehemaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet; und für das Magazin CICERO Winfried Kretschmann.

www.taniajacobi.com

Bilder in Reihenfolge:

1. "Stadt-Wolf" - 230 x 200 cm - Öl auf Leinwand

2. "Tafelrunde" - 170 x 230 cm - Öl auf Leinwand

3. "Von Menschen" - 230 x 170 cm - Öl auf Leinwand

4. "Straßen-Hirsch" - 200 x 170 cm - Öl auf Leinwand


22. bis 25.Juni 2017

Ausstellung der Künstler Kristin Kossi und Roland Peeters

„SAVAGE“

 

Vernissage: 22. Juni 19.00Uhr

Finissage: 25. Juni

Das Grundmotiv der SAVAGE Ausstellungsserie von Kristin Kossi sind die modernen expressiven Frauenportraits.

Die Vermengung und Verknüpfung der unterschiedlichen, bildnerischen Disziplinen ist Basis für die kreativen Prozesse, die sich stets neu verbinden. Ein Wechselspiel zwischen den Reizen wird durch den kreativen Einsatz von unterschiedlichen Materialien wie Öl, Graffiti Spray, Acryl und Spachteltechnik deutlich.

In dieser Serie spielt Kossi großzügig mit der Street-Art in dem sie die Textelemente, Graffiti und Zitate einbezieht, die wie aus einem Kontext gerissene Fragmente des Tagtäglichen darstellen. Hiermit erforscht sie ihre Leidenschaft für die ästhetische Contradiction indem sie die Grenzen zwischen Portrait, Street-Art und Abstraktion gekonnt auflöst.

 

Roland Peeters Werke sind gleichermaßen zeitgenössisch und der Zeit enthoben. Während uns die vertraute Malweise des „Menschenmalers“ noch in Sicherheit wiegt, decken seine Sujets bereits, so diskret wie unerbittlich, Risse in unserer Existenz auf.

In ihrer uneindeutigen Ambivalenz wirken Peeters Gemälde wie fundamentale Sinnbilder einer modernen Condition humaine, in welcher der Mensch gleichermaßen aufgehoben und verloren ist.

Im Zentrum seines Schaffens – der Mensch. „Für mich gibt es kein anderes Motiv, das auch nur annährend so interessant ist wie Menschen“ so Peeters. In besonderer Weise fängt er in den „Normalen Absurditäten“ deren Facettenreichtum, Emotionen und Psyche ein – und überlässt dem Betrachter die vielschichtigen Deutungsmöglichkeiten. Er erschafft Bilderwelten, die gleichermaßen wegen ihrer technischen Schönheit verführen und durch die mögliche Komplexiät ihrer Aussage verwirren. Dabei offenbart er einen ganz eigenen Humor und Blick auf die Menschen und deren augenscheinliche Situation.


Fotos Kristin Kossi: die 2 oberen ( Indianerfrau und Porträt ) Fotos Roland Peeters : die 2 unteren (Helm ohne Unterschrift und Sloggi)


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14. bis 16.Juli 2017
 
Ausstellung der Künstlerin Bettina Hagen
BILDER FÜR DIE SEELE & BILDER FÜR DIE SINNE 

Vernissage: Donnerstag den 13. Juli 2017 um 18:30 Uhr 

Öffnungszeiten: von 14-18 Uhr

Finissage: Sonntag, 16. Juli von 14 -18 Uhr

 

Die Malerin BETTINA HAGEN stellt nach 2012 zum zweiten Mal ihre Werke in der FABRIK DER KÜNSTE aus.

Ihr Bilderbogen von wilden Blumen, bunten Stillleben, Gauklern, außergewöhnlichen Objekten und Sehnsuchtsorten braucht keine Erklärungen. Bettina Hagens Bilder handeln von Sehnsucht und Sinnlichkeit, Heiterkeit und Melancholie und der Suche nach Schönheit. Ihre Gemälde sprechen für sich selbst... und zum Betrachter.


Außerdem wird es eine Premiere geben:

Bettina Hagen zeigt zum ersten Mal ihre Kunst BIERDECKELN.

Bemalt mit allem, was die Phantasie hergibt.

Kleine Kunstwerke ganz groß.

Bunt und fröhlich.

Nicht teuer aber wertvoll.

Mehr als 1400 Stück, jedes Einzelne ein signiertes Unikat.


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02.September - 03.September 2017

Fotomarathon Hamburg 2017

Fotowettbewerb und Ausstellung


28. Sept. - bis 01. Okt. 2017

20 Jahre interdiszipliniert. KOÏNZI-DANCE e. V.

Ausstellung, Performances, Tanz, Filmpräsentationen, 4. BlauLAUT Preisverleihung

Vernissage: 28. September 2017 19h

Begrüßung: Horst Werner

Einführung: von Nele Lipp

Musik Wittwulf Y Malik

Öffnungszeiten: 17h -21h

Erster Schritt - im Rahmen der Museumspädagogik in der Hamburger Kunsthalle: „Ertanzte Bilder“. Hier wurden nach einer Kunstbetrachtung unter choreografischer Anleitung Bewegungserfahrungen gemacht, die mittelbar mit Gemälden oder Skulpturen zusammenhingen. Im Anschluss daran entstanden Zeichnungen auf mehrlagigem Transparentpapier. Sie führten in Gegenüberstellung mit den Ausgangswerken zu überraschenden Momenten des Kunstverständnisses. Aus der Fortentwicklung dieses Ansatzes entstand eine Reihe von Kooperationen mit der Lola Rogge Schule: die Tanzaufführungen für die das Thalia in der Kunsthalle (TiK) seine Bühne zur Verfügung stellte.

Daneben entstand ab 1991 zunächst eine kleine, doch im Laufe der Jahre auf acht Tänzer[1] angewachsene Gruppe die bereits den Namen KOÏNZI-DANCE trug und sich als Transformance Company bezeichnete. Ausgangspunkt ihrer choreografischen Arbeiten waren Gemälde, Skulpturen und Architekturen. Die Gruppe existierte bis zu ihrer aufwendigsten Arbeit Der Kredit, gezeigt auf der EXPO 2000 in Hannover.

1997 wurde von Mitgliedern der Company KOÏNZI-DANCE Verein für interdisziplinäre Kunst gegründet. Erklärtes Ziel war, jenseits der Bühne Formen zu erproben, durch die der Gedanke der gegenseitigen Inspiration der Künste, aber auch von Kunst und Wissenschaft erreicht werden kann. Dies waren unter anderem im Verlauf von zwanzig Jahren die Festivalreihe AUFTAUCHEN, die Tagungsserie *BAU *KÖRPER *BEWEGUNG, die mit Tanz verknüpfte Vortragsreihe LecturePERFORMANCE, die Ausstellungsserie KunstINFEKTE die KaffeeHAUS-Wochen, TanzFILM- Veranstaltungen und neue Projekte mit der Lola Rogge Schule. Seit 2011 werden entsprechend arbeitende Künstler - zum Teil internationaler Herkunft - mit dem BlauLAUT-Preis geehrt.

In Plakaten, Bildern, Fotos, Masken, Kostümen und Filmen wird die Geschichte dieser Gruppierung von Künstlern, Journalisten und Wissenschaftlern gezeigt.

Zu besonderem Dank verpflichtet ist der Verein gegenüber der langjährigen Unterstützung durch die Mara und Holger Cassens Stiftung.

Das Rahmenprogramm wird Ende Juli bekannt gegeben.


[1] Der Text verwendet das generische Maskulinum: andere Geschlechter sind mitgemeint.


31.Oktober - 26.November 2017

Ausstellung des Malers Christopher Lehmpfuhl

Der Berliner Maler Christopher Lehmpfuhl, Jahrgang 1972, wird in dieser umfassenden Ausstellung nordische Landschaftsbilder und Stadtlandschaften aus Hamburg und Berlin zeigen.

Christopher Lehmpfuhl ist ein Pleinair-Maler, d.h. alle Arbeiten entstehen direkt vor Ort.

Selbst seine größten Werke von 180 x 240 cm sind unter freiem Himmel bei zum Teil widrigsten Wetterbedingungen entstanden.

Er trägt die Ölfarbe direkt mit den Händen sehr pastos auf die Leinwand auf, sodass die Bilder beinahe reliefartig wirken.

Christopher Lehmpfuhl sieht sich in der Tradition der Impressionisten mit expressionistischen Ausbrüchen und versucht in seiner Malerei eine zeitgemäße Antwort zu finden.

C.L. hat auf der Hochschule für bildende Künste in Berlin studiert und war Meisterschüler von Klaus Fussmann.

Er gehört der Gruppe der Norddeutschen Realisten an. Seine Arbeiten befinden sich in vielen wichtigen Sammlungen. In diesem Jahr waren seine Arbeiten erstmalig auf der Art Basel zu sehen.

Eine Kooperation mit dem Kunsthaus Müllers aus Rendsburg. www.kunsthaus-muellers.de/