Veranstaltungen//



23. bis 25.Juni 2017

Ausstellung der Künstler Kristin Kossi und Roland Peeters

„SAVAGE“

 

Vernissage: 23. Juni 19.00Uhr

Finissage: 25. Juni

Das Grundmotiv der SAVAGE Ausstellungsserie von Kristin Kossi sind die modernen expressiven Frauenportraits.

Die Vermengung und Verknüpfung der unterschiedlichen, bildnerischen Disziplinen ist Basis für die kreativen Prozesse, die sich stets neu verbinden. Ein Wechselspiel zwischen den Reizen wird durch den kreativen Einsatz von unterschiedlichen Materialien wie Öl, Graffiti Spray, Acryl und Spachteltechnik deutlich.

In dieser Serie spielt Kossi großzügig mit der Street-Art in dem sie die Textelemente, Graffiti und Zitate einbezieht, die wie aus einem Kontext gerissene Fragmente des Tagtäglichen darstellen. Hiermit erforscht sie ihre Leidenschaft für die ästhetische Contradiction indem sie die Grenzen zwischen Portrait, Street-Art und Abstraktion gekonnt auflöst.

 

Roland Peeters Werke sind gleichermaßen zeitgenössisch und der Zeit enthoben. Während uns die vertraute Malweise des „Menschenmalers“ noch in Sicherheit wiegt, decken seine Sujets bereits, so diskret wie unerbittlich, Risse in unserer Existenz auf.

In ihrer uneindeutigen Ambivalenz wirken Peeters Gemälde wie fundamentale Sinnbilder einer modernen Condition humaine, in welcher der Mensch gleichermaßen aufgehoben und verloren ist.

Im Zentrum seines Schaffens – der Mensch. „Für mich gibt es kein anderes Motiv, das auch nur annährend so interessant ist wie Menschen“ so Peeters. In besonderer Weise fängt er in den „Normalen Absurditäten“ deren Facettenreichtum, Emotionen und Psyche ein – und überlässt dem Betrachter die vielschichtigen Deutungsmöglichkeiten. Er erschafft Bilderwelten, die gleichermaßen wegen ihrer technischen Schönheit verführen und durch die mögliche Komplexiät ihrer Aussage verwirren. Dabei offenbart er einen ganz eigenen Humor und Blick auf die Menschen und deren augenscheinliche Situation.


Bilder Kristin Kossi: die 2 oberen ( Indianerfrau und Porträt )

Bilder Roland Peeters : die 2 unteren (Helm ohne Unterschrift und Sloggi)


  •  

14. bis 16.Juli 2017
 
Ausstellung der Künstlerin Bettina Hagen
BILDER FÜR DIE SEELE & BILDER FÜR DIE SINNE 

 

Vernissage: Donnerstag den 13. Juli 2017 um 18:30 Uhr 

Begrüßung: Horst Werner

Laudatio: Angela Meyer-Barg (Journalistin)

Öffnungszeiten: von 14-18 Uhr

Finissage: Sonntag, 16. Juli von 14 -18 Uhr

 

Die Malerin BETTINA HAGEN stellt nach 2012 zum zweiten Mal ihre Werke in der FABRIK DER KÜNSTE aus.

Ihr Bilderbogen von wilden Blumen, bunten Stillleben, Gauklern, außergewöhnlichen Objekten und Sehnsuchtsorten braucht keine Erklärungen. Bettina Hagens Bilder handeln von Sehnsucht und Sinnlichkeit, Heiterkeit und Melancholie und der Suche nach Schönheit. Ihre Gemälde sprechen für sich selbst... und zum Betrachter.


Außerdem wird es eine Premiere geben:

Bettina Hagen zeigt zum ersten Mal ihre Kunst BIERDECKELN.

Bemalt mit allem, was die Phantasie hergibt.

Kleine Kunstwerke ganz groß.

Bunt und fröhlich.

Nicht teuer aber wertvoll.

Mehr als 1400 Stück, jedes Einzelne ein signiertes Unikat.


Sponsor


  •  

02.September - 03.September 2017

Fotomarathon Hamburg 2017

Fotowettbewerb und Ausstellung


14. – 24.September 2017

Ausstellung der Künstlerin Friederike Lydia Ahrens

„POESIE DER STRAßE“

Vernissage: 14.September 2017 19.00Uhr

 

Friederike Lydia Ahrens haben Wände schon immer fasziniert. Egal in welchem Land – sie betrachtet und erfreut sich an ihnen und nimmt sie mit in ihrer Erinnerung. Wände sind wie Menschen und ihre Gesichter: sie erzählen Geschichten und sie sind vergänglich. Sie strahlen Ruhe aus, sie schreien, sie sind jung und alt. Sie sind geplagt vom Wetter und von der Umwelt. Benutzt von Sprayern und Liebeskranken, die ihre Bekennung mitteilen.

Wände geben sich her für politische Botschaften und Veranstaltungen jeder Art. Sie erzählen von Vermissten und Gesuchtem. Man kann Gebete von ihnen ablesen.

Wände sind auch die Nutten der Großstadt. Sie werden von Hunden und Menschen angepinkelt und angekotzt.

Wände tragen und sie halten viel aus Friederike Lydia Ahrens erkennt und schätzt den Wert dieser Poesie der Straße und sie will ihn bewahren. Der Vergänglichkeit wird ein Schnippchengeschlagen. Sie holt die Straße aus dem öffentlichen Raum in den Privaten.  

Foto: © Kerstin Lakeberg

28. Sept. - bis 01. Okt. 2017

20 Jahre interdiszipliniert. KOÏNZI-DANCE e. V.

Ausstellung, Performances, Tanz, Filmpräsentationen, 4. BlauLAUT Preisverleihung

Vernissage: 28. September 2017 19h

Begrüßung: Horst Werner

Einführung: von Nele Lipp

Musik Wittwulf Y Malik

Öffnungszeiten: 17h -21h

Erster Schritt - im Rahmen der Museumspädagogik in der Hamburger Kunsthalle: „Ertanzte Bilder“. Hier wurden nach einer Kunstbetrachtung unter choreografischer Anleitung Bewegungserfahrungen gemacht, die mittelbar mit Gemälden oder Skulpturen zusammenhingen. Im Anschluss daran entstanden Zeichnungen auf mehrlagigem Transparentpapier. Sie führten in Gegenüberstellung mit den Ausgangswerken zu überraschenden Momenten des Kunstverständnisses. Aus der Fortentwicklung dieses Ansatzes entstand eine Reihe von Kooperationen mit der Lola Rogge Schule: die Tanzaufführungen für die das Thalia in der Kunsthalle (TiK) seine Bühne zur Verfügung stellte.

Daneben entstand ab 1991 zunächst eine kleine, doch im Laufe der Jahre auf acht Tänzer[1] angewachsene Gruppe die bereits den Namen KOÏNZI-DANCE trug und sich als Transformance Company bezeichnete. Ausgangspunkt ihrer choreografischen Arbeiten waren Gemälde, Skulpturen und Architekturen. Die Gruppe existierte bis zu ihrer aufwendigsten Arbeit Der Kredit, gezeigt auf der EXPO 2000 in Hannover.

1997 wurde von Mitgliedern der Company KOÏNZI-DANCE Verein für interdisziplinäre Kunst gegründet. Erklärtes Ziel war, jenseits der Bühne Formen zu erproben, durch die der Gedanke der gegenseitigen Inspiration der Künste, aber auch von Kunst und Wissenschaft erreicht werden kann. Dies waren unter anderem im Verlauf von zwanzig Jahren die Festivalreihe AUFTAUCHEN, die Tagungsserie *BAU *KÖRPER *BEWEGUNG, die mit Tanz verknüpfte Vortragsreihe LecturePERFORMANCE, die Ausstellungsserie KunstINFEKTE die KaffeeHAUS-Wochen, TanzFILM- Veranstaltungen und neue Projekte mit der Lola Rogge Schule. Seit 2011 werden entsprechend arbeitende Künstler - zum Teil internationaler Herkunft - mit dem BlauLAUT-Preis geehrt.

In Plakaten, Bildern, Fotos, Masken, Kostümen und Filmen wird die Geschichte dieser Gruppierung von Künstlern, Journalisten und Wissenschaftlern gezeigt.

Zu besonderem Dank verpflichtet ist der Verein gegenüber der langjährigen Unterstützung durch die Mara und Holger Cassens Stiftung.

Das Rahmenprogramm wird Ende Juli bekannt gegeben.


[1] Der Text verwendet das generische Maskulinum: andere Geschlechter sind mitgemeint.


31.Oktober - 26.November 2017

Ausstellung des Malers Christopher Lehmpfuhl

Der Berliner Maler Christopher Lehmpfuhl, Jahrgang 1972, wird in dieser umfassenden Ausstellung nordische Landschaftsbilder und Stadtlandschaften aus Hamburg und Berlin zeigen.

Christopher Lehmpfuhl ist ein Pleinair-Maler, d.h. alle Arbeiten entstehen direkt vor Ort.

Selbst seine größten Werke von 180 x 240 cm sind unter freiem Himmel bei zum Teil widrigsten Wetterbedingungen entstanden.

Er trägt die Ölfarbe direkt mit den Händen sehr pastos auf die Leinwand auf, sodass die Bilder beinahe reliefartig wirken.

Christopher Lehmpfuhl sieht sich in der Tradition der Impressionisten mit expressionistischen Ausbrüchen und versucht in seiner Malerei eine zeitgemäße Antwort zu finden.

C.L. hat auf der Hochschule für bildende Künste in Berlin studiert und war Meisterschüler von Klaus Fussmann.

Er gehört der Gruppe der Norddeutschen Realisten an. Seine Arbeiten befinden sich in vielen wichtigen Sammlungen. In diesem Jahr waren seine Arbeiten erstmalig auf der Art Basel zu sehen.

Eine Kooperation mit dem Kunsthaus Müllers aus Rendsburg. www.kunsthaus-muellers.de/