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07.Januar 2014

Filmvernissage – TAPE IT

Einlass: 19:30

Beginn: 20:00

Studenten: Nora Feder, Phillip Gebauer, Yannic Gehrmann, Diana Hampel, Dominik Müller, Elisabeth Noetzel, Vivian Rotsolk.

Ein langes Semester an der Hochschule Fresenius neigt sich dem Ende zu und 7 Studenten aus dem Studiengang Angewandte Medien machen sich bereit ihre Projektarbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Unter dem Namen „TAPE IT“ veranstalten die angehenden Medienprofis eine Vernissage um ihr bisher größtes Projekt in Form einer crossmedialen Kampagne vorzustellen. Hauptattraktion werden die selbst kreierten Produktfilme sein, in denen jeder der Studenten alle Aufgaben einer Filmproduktion in Eigenregie bewältigen musste.

Das Thema Sport ist allgegenwärtig, denn das Projekt war an Bedingungen geknüpft: Alle Produzenten mussten sich mit einem Produkt, einer Produktpalette oder dem Image einer beliebigen Sportmarke befassen, was die Kreativität der Studenten jedoch nicht minderte.

So spiegeln die verschiedenen Ergebnisse, ein Stück Individualität und Charakter eines jeden Studenten wider und sind in ihrer Umsetzung einzigartig und besonders sehenswert.   


14.Januar bis 01.Februar 2015
„Hamburg Total“ – Eine Ausstellung von Ulf Harten

Vernissage: Dienstag 13.01.2015 19.00Uhr

HAMBURG TOTAL - Eine Hommage des gebürtigen Hamburgers Ulf Harten an seine Heimatstadt. Seit mehr als 2 Jahrzehnten zeichnet der Hamburger Comic-Zeichner, Cartoonist, Illustrator und Ausstellungsmacher ULF HARTEN Hamburg-Motive in seinem unverwechselbaren Stil, vor allem bekannt geworden durch seinen nun im 17. Jahrgang im Eigenverlag erscheinenden gleichnamigen HAMBURG TOTAL-Kalender und durch zahlreiche Veröffentlichungen in Verlagen, Presse und Internet.

Mit der Ausstellung HAMBURG TOTAL in der FABRIK DER KÜNSTE zeigt Ulf Harten nun zum ersten Mal in großem Rahmen eine repräsentative Auswahl seiner Werke aus einer langen Schaffensperiode mit Arbeiten zum Thema HAMBURG:

Großbilder auf Leinwand, Original-Zeichnungen, Installationen und Drucke. Ulf Harten gibt seiner Heimatstadt in farbigen und humorhaltigen Bildern ein Gesicht! Harten nennt sein Genre "Stadt-Karikaturen" oder "Karikatur von Architektur". Eine hochenergetische zeichnerische Verdichtung im Groove und Pulsschlag der Metropole, meist in selbstironischer Spiegelung des prallen Hamburger Lebens und seiner Geschichte(n) sowie seiner Infrastruktur zwischen Realität und Anspruch. Die im Comic-Stil dargestellten Gebäude mit der ihren eigenen "Körpersprache" sind die wahren Protagonisten in Ulf Hartens visualisiertem Grossstadt-Getümmel mit all seinen Extremen und Auswüchsen: ... HAMBURG TOTAL eben... !

Die Hamburger Illustratorin DM TROCKEN wird ebenfalls mit einigen Arbeiten in der HAMBURG TOTAL- Ausstellung als Gast vertreten sein.
Weitere Informationen zu HARTEN und TROCKEN: www.nillosan-comic.de

 



 

11.Februar bis 29. März 2015
Ausstellung Hommage an HR Giger

Gemälde - Skulpturen - Graphiken - Möbel - Filmdesign

Öffnungszeiten: Di. – Sa.: 14.00 -19.00 Uhr, So.: 11.00 – 18.00 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene 5€; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei

Die Fabrik der Künste würdigt mit einer „Hommage an HR Giger“ das Lebenswerk des berühmten Schweizer Künstlers und Oscarpreisträgers, der am 13.Mai 2014 im Alter von 74 Jahren verstarb.

HR Giger galt als einer der großen Vertreter des Phantastischen Realismus und des Surrealismus. Sein künstlerisches Werk zeichnet sich durch den für Giger charakteristischen „biomechanischen Stil“ aus - eine Vermischung aus Mechanik und Lebendigem. Nur wenige Künstler wecken so viel Faszination wie HR Giger, ein mythischer Name in der Welt des Phantastischen. Sein einmaliges graphisches und malerisches Werk ist angefüllt mit ungewöhnlichen, bizarren und phantastischen Formen. Gigers Biomechanoide sind Archetypen, surrealistische Wesen, die als Metapher für die menschliche Natur dienen, in der Chirurgie und genetische Manipulation solche Kreaturen ermöglichen könnten. In der Airbrush-Technik, die er maßgeblich mitentwickelte, fand er die perfekte Form für die Darstellung seiner Mutantenwesen.

Außerdem machte er sich als Designer in der Filmbranche einen Namen: Durch sein Filmdesign für zahlreiche Kinofilme, darunter  Ridley Scotts „Alien“, wurde HR Giger weltweit berühmt. 1980 bekam er dafür den Oscar in der Kategorie "„Best Achievement for Visual Effects“. ". Weitere Designs für Filme wie „Dune – Der Wüstenplanet“, "Poltergeist II" (1986), "Alien III" (1992), "Batman Forever" oder "Species" folgten.

Ausstellungen präsentierten Gigers Werke u.a. in Tokio, New York, Paris und Wien. 1998 wurde im Schloss St. Germain in Gruyères das HR Giger Museum eröffnet.

Nach dem großen Erfolg der „HR Giger Retrospektive“ 2012 mit über 12.000 Besuchern will die Fabrik der Künste dem weltberühmten Surrealisten nun erneut eine große Ausstellung widmen. Dabei werden unter anderem auch unveröffentlichte Arbeiten aus dem Privatbesitz Gigers zu sehen sein.

Neben Zeichnungen, Gemälden, Graphiken und Skulpturen werden auch Möbel und natürlich Gigers Filmdesign ausgestellt.

 

 


Photos:© Matthias Belz


10.April bis 19.April 2015

Ausstellung

„Wild ist (m)eine Lieblingsfarbe“

Vernissage: Fr. 10. 04. 19.00 Uhr

Eröffnung: Horst Werner

Laudatoren: Jürgen Bönig (Museum der Arbeit), Dietmar Bittrich

Öffnungszeiten: täglich 14.00-19.00Uhr

Begleitprogramm:

Sa. 11.04.  10.00 – 15.00 Uhr Aktzeichnen und Holzschnitt nach Model mit Artur Dieckhoff (80.- Euro, inkl. Material)

Di. 14.04. ab 19 Uhr animierte Holzschnitt-Filme „Vogel“, „ToiToiToi“, danach Dokumentarfilm „Eiffe for President“

Do.16.04. 15.00 – 19.00 Uhr Ausstellung, ab 19 Uhr Dokumentarfilm  „Zwiebelfische“ 

Sa. 18. 04.   10.00 – 15.00 Uhr Aktzeichnen und Holzschnitt nach Model mit Artur Dieckhoff (80.- Euro, inkl. Material)                             

So. 19. 04.  ab 18 Uhr Finissage mit Buchpremiere: Lesung von Susannah Clasen aus dem neuen Buch „Nymphen, Nixen, Neptuns Nichten

Eine Ausstellung von Artur Dieckhoff, Jürgen Meyer Jurkowski, Christian Peter und Klaus Raasch

Vier Künstler aus Hamburg, die eines verbindet: der Holzschnitt als älteste und zugleich aktuelle künstlerische Vervielfältigungstechnik. Hier macht jeder sein eigenes Ding in seinen »Lieblingsfarben«. Mal wild, mal bunt, mal schwarz, mal maritim. Manchmal von allem etwas als Einblattdruck, Plakat, Buch oder Mappe. In der vor 30 Jahren von Artur Dieckhoff und Klaus Raasch gegründeten Werkstatt »Schwarze Kunst« sind so zahlreiche Werke entstanden – die Texte meist mit Blei- und Holzlettern von Hand gesetzt. Jürgen Meyer Jurkowski verlegt und gestaltet seit 1989 in seiner Edition M & M bibliophile Bücher. Christian Peter illustrierte Geschichten rund um den Fußball im Buch »Bananenflanken«.

In der 2001 von Artur Dieckhoff und Klaus Raasch initiierten »Edition Die Holzschnittbücher« erscheinen originalgrafische Bücher in Kooperation mit dem ARTclub der Büchergilde in Frankfurt, dem Gutenberg Museum in Mainz und dem Museum der Arbeit in Hamburg unter Beteiligung anderer Künstler. Bereits der erste Band »Johannes und das Blaubeerschwein« erhielt auf der Kinder- und Jugendbuchmesse in Bologna eine Auszeichnung, das neunte Werk »Kindheit« wurde 2013 von der Stiftung Buchkunst als eines der 25 schönsten deutschen Bücher prämiert. Zur Ausstellung in der Fabrik der Künste erscheint als gemeinsames Buchprojekt der elfte Band »Nixen, Nymphen, Neptuns Nichten«.

Neben den Holzschnitten ist die ganze Breite künstlerischer Ausdrucksformen der vier Hamburger Künstler zu sehen: Trick- und Dokumentarfilme (Artur Dieckhoff), Radierungen und Malerei (Jürgen Meyer Jurkowski), Handdrucke und Malerei (Christian Peter), Holzcollagen und Fotografien (Klaus Raasch).

Die Ausstellung begleitet ein Rahmenprogramm mit Buchpremiere, Filmvorführungen sowie Workshops zum Holzschnitt und Aktzeichnen.


30.April bis 04. Mai 2015
Ausstellung des Malers Georg Föhrweißer

Die Vielfalt des Werks von Georg Föhrweißer vermittelt sich auf den ersten Blick. Neben Portraits, Aktdarstellungen und Landschaften finden sich abstrakte, also ungegenständliche Kompositionen. Was jedoch alle Arbeiten verbindet, ist die große Bedeutung, die Föhrweißer der Farbe zuerkennt. So ordnet er sich in den Aktdarstellungen und Portraits nicht dem durch die Modelle vorgegebenen Kolorit unter, sondern setzt die Farbe als Trägerin von Emotionen ein, die Farbe konstituiert die Bildbestimmung. Dies nutzt Föhrweißer auch in seinen abstrakten Bildern; darüber hinaus wird die Farbe hier gewissermaßen als Werkstoff, als formbares Material wahrgenommen.

Föhrweißer besinnt sich dementsprechend auf die Farbe als zentrales Gestaltungsmittel des Bildenden Künstlers und führt Auseinandersetzungen mit ihrer spezifischen Sprachfähigkeit. Dabei schafft er ganz bewusst offene Deutungsmöglichkeiten.