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02.September - 03.September 2017

Ausstellung zum 6. Hamburger Fotomarathon

Knapp 4000 Bilder – aufgenommen an einem einzigen Hamburger Sommertag

"Am Start erhielten sie das bis dahin unbekannte Oberthema "Spruchreif"."

 

Öffnungszeiten: Samstag von 13-21 Uhr, Sonntag von 11-17 Uhr

Siegerehrung: Samstag um 18 Uhr

Eintritt: 3 Euro, Teilnehmer des Fotomarathons haben gegen Vorlage ihrer Startnummer freien Eintritt

 

Die knapp 200 Teilnehmer des 6. Hamburger Fotomarathons stellten sich am 15. Juli einer ganz besonderen Herausforderung: Am Start erhielten sie ein bis dahin unbekanntes Oberthema. Dazu gab es im Laufe des Tages an mehreren Stationen insgesamt 24 Unterthemen, die in der vorgegebenen Reihenfolge fotografisch festgehalten werden mussten. Auf ihrer Expedition durch Hamburgs Viertel und Straßen mussten die Teilnehmer innerhalb von 12 Stunden vollen Einsatz zeigen: Kreativität und Originalität standen im Vordergrund. Auf diese Weise entstanden beim 6. Fotomarathon Hamburg knapp 4000 Bilder in 24er Serien. Alle Serien werden im Rahmen der Ausstellung gezeigt. Die besten Umsetzungen werden von einer professionellen Jury gewählt und innerhalb der Siegerehrung am Samstag prämiert.


14. – 24.September 2017

Ausstellung der Künstlerin Friederike Lydia Ahrens

„POESIE DER STRAßE“

Vernissage: 14.September 2017 19.00Uhr

 

Friederike Lydia Ahrens haben Wände schon immer fasziniert. Egal in welchem Land – sie betrachtet und erfreut sich an ihnen und nimmt sie mit in ihrer Erinnerung. Wände sind wie Menschen und ihre Gesichter: sie erzählen Geschichten und sie sind vergänglich. Sie strahlen Ruhe aus, sie schreien, sie sind jung und alt. Sie sind geplagt vom Wetter und von der Umwelt. Benutzt von Sprayern und Liebeskranken, die ihre Bekennung mitteilen.

Wände geben sich her für politische Botschaften und Veranstaltungen jeder Art. Sie erzählen von Vermissten und Gesuchtem. Man kann Gebete von ihnen ablesen.

Wände sind auch die Nutten der Großstadt. Sie werden von Hunden und Menschen angepinkelt und angekotzt.

Wände tragen und sie halten viel aus Friederike Lydia Ahrens erkennt und schätzt den Wert dieser Poesie der Straße und sie will ihn bewahren. Der Vergänglichkeit wird ein Schnippchengeschlagen. Sie holt die Straße aus dem öffentlichen Raum in den Privaten.  

Foto: © Kerstin Lakeberg

28. Sept. - bis 01. Okt. 2017

20 Jahre interdiszipliniert. KOÏNZI-DANCE e. V.

Ausstellung, Performances, Tanz, Filmpräsentationen, 4. BlauLAUT Preisverleihung

Vernissage: 28. September 2017 19h

Begrüßung: Horst Werner

Einführung: von Nele Lipp

Musik Wittwulf Y Malik

Öffnungszeiten: 17h -21h

Erster Schritt - im Rahmen der Museumspädagogik in der Hamburger Kunsthalle: „Ertanzte Bilder“. Hier wurden nach einer Kunstbetrachtung unter choreografischer Anleitung Bewegungserfahrungen gemacht, die mittelbar mit Gemälden oder Skulpturen zusammenhingen. Im Anschluss daran entstanden Zeichnungen auf mehrlagigem Transparentpapier. Sie führten in Gegenüberstellung mit den Ausgangswerken zu überraschenden Momenten des Kunstverständnisses. Aus der Fortentwicklung dieses Ansatzes entstand eine Reihe von Kooperationen mit der Lola Rogge Schule: die Tanzaufführungen für die das Thalia in der Kunsthalle (TiK) seine Bühne zur Verfügung stellte.

Daneben entstand ab 1991 zunächst eine kleine, doch im Laufe der Jahre auf acht Tänzer[1] angewachsene Gruppe die bereits den Namen KOÏNZI-DANCE trug und sich als Transformance Company bezeichnete. Ausgangspunkt ihrer choreografischen Arbeiten waren Gemälde, Skulpturen und Architekturen. Die Gruppe existierte bis zu ihrer aufwendigsten Arbeit Der Kredit, gezeigt auf der EXPO 2000 in Hannover.

1997 wurde von Mitgliedern der Company KOÏNZI-DANCE Verein für interdisziplinäre Kunst gegründet. Erklärtes Ziel war, jenseits der Bühne Formen zu erproben, durch die der Gedanke der gegenseitigen Inspiration der Künste, aber auch von Kunst und Wissenschaft erreicht werden kann. Dies waren unter anderem im Verlauf von zwanzig Jahren die Festivalreihe AUFTAUCHEN, die Tagungsserie *BAU *KÖRPER *BEWEGUNG, die mit Tanz verknüpfte Vortragsreihe LecturePERFORMANCE, die Ausstellungsserie KunstINFEKTE die KaffeeHAUS-Wochen, TanzFILM- Veranstaltungen und neue Projekte mit der Lola Rogge Schule. Seit 2011 werden entsprechend arbeitende Künstler - zum Teil internationaler Herkunft - mit dem BlauLAUT-Preis geehrt.

In Plakaten, Bildern, Fotos, Masken, Kostümen und Filmen wird die Geschichte dieser Gruppierung von Künstlern, Journalisten und Wissenschaftlern gezeigt.

Zu besonderem Dank verpflichtet ist der Verein gegenüber der langjährigen Unterstützung durch die Mara und Holger Cassens Stiftung.

Das Rahmenprogramm:http://koinzi.de  


[1] Der Text verwendet das generische Maskulinum: andere Geschlechter sind mitgemeint.


01.November - 26.November 2017

„Das Licht des Nordens“

Ausstellung des Malers Christopher Lehmpfuhl

Vernissage: 31.Oktober 2017 19.00Uhr

Öffnungszeiten: Di. – So. 11.00 – 18.00Uhr

 

Der Berliner Maler Christopher Lehmpfuhl, Jahrgang 1972, wird in dieser umfassenden Ausstellung nordische Landschaftsbilder und Stadtlandschaften aus Hamburg und Berlin zeigen.

Christopher Lehmpfuhl ist ein Pleinair-Maler, d.h. alle Arbeiten entstehen direkt vor Ort.

Selbst seine größten Werke von 180 x 240 cm sind unter freiem Himmel bei zum Teil widrigsten Wetterbedingungen entstanden.

Er trägt die Ölfarbe direkt mit den Händen sehr pastos auf die Leinwand auf, sodass die Bilder beinahe reliefartig wirken.

Christopher Lehmpfuhl sieht sich in der Tradition der Impressionisten mit expressionistischen Ausbrüchen und versucht in seiner Malerei eine zeitgemäße Antwort zu finden.

C.L. hat auf der Hochschule für bildende Künste in Berlin studiert und war Meisterschüler von Klaus Fussmann.

Er gehört der Gruppe der Norddeutschen Realisten an. Seine Arbeiten befinden sich in vielen wichtigen Sammlungen. In diesem Jahr waren seine Arbeiten erstmalig auf der Art Basel zu sehen.

Eine Kooperation mit dem Kunsthaus Müllers aus Rendsburg. www.kunsthaus-muellers.de/