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Programmvorschau 2017: (Änderungen vorbehalten.)


20. Januar 2017

Uni-Projekt "the end" Magazin zum Thema Apokalypse

Einlass: 15.30 Uhr

Begrüßung: 16.00 Uhr

Programm bis 21.00 Uhr

Die Apokalypse gehört seit tausenden von Jahren zu den Ängsten der Menschheit. Im Laufe der Zeit haben sich die Vorstellungen vom Ende der Welt stetig geändert und auch heutzutage sind apokalyptische Szenarien Teil der Popkultur und dienen ebenso als wirksame Machtinstrumente in der Politik.

Am 20. Januar 2017 werden Studenten der Uni Hamburg im Rahmen des Masterstudiengangs "British and American Cultures: Texts and Media" ein Magazin mit dem Titel "the end" veröffentlichen, welches sich mit verschiedensten apokalyptischen Szenarien in Kunst und Kultur auseinandersetzt.

Das Rahmenprogramm bilden Vorträge von und Diskussionen mit Wissenschaftlern, Filmemachern und Künstlern, sowie eine Ausstellung von (post)-apokalyptischen Fotografien, Illustrationen und Video-Installationen.

Veranstaltung auf Englisch.

Eintritt frei.

https://www.facebook.com/theend2k17 https://www.facebook.com/events/2029100020649829/ https://www.instagram.com/theend_2017/

Fotografie: Florent Santoni;

Illustration: Alexander Temming


16. – 19.Februar 2017

Ausstellung der Künstlerin MAKSA

Vernissage: 16.Februar 2017 19.00Uhr

www.maksa.de


07. März bis 02. April 2017

Kriegslügen - 1. Weltkrieg

Künstlerflugblätter, Plakate, Installationen

 

Die Wahrheit, heißt es, stirbt im Krieg zuerst. An ihre Stelle tritt ihre hässliche Schwester. Die Lüge. Es ist eben nicht "süß und ehrenvoll, fürs Vaterland zu sterben", wie Horaz, der wohl berühmteste Dichter der Antike, behauptete. Der Tod ist der Ernstfall des Lebens. Er ist blutig und dreckig. Und jeder stirbt für sich allein. Ob als Soldat im Schützengraben oder als Kind im Bombenhagel von Aleppo.

Die Ausstellung Kriegslügen in der Fabrik der Künste versucht einen argumentativen und emotionalen Bogen über den ersten Weltkrieg und weitere Kriege bis in die Gegenwart zu schlagen. "Jeder Stoß ein Franzos, jeder Schuss ein Russ!" In nahezu patriotischer Ekstase begrüßten mit Max Liebermann, Ernst Heckel, Ernst Barlach, Ernst Ludwig Kircher, Max Slevogt die berühmtesten Künstler Deutschlands 1914 den Beginn des ersten Weltkriegs. Ernst Barlach zeichnete für die Künstlerflugblätter des großen Galeristen Paul Cassirer den sogar "Heiligen Krieg". Aus Begeisterung aber wurde Ernüchterung, aus Anfeuerung Anklage, als etwa Max Beckmann das Portrait eines Verwundeten als "Andenken an einen gefallenen Freund" zeichnete oder Käthe Kollwitz dem Schrecken des millionenfachen Todes im "Bangen" einer Mutter um ihre Söhne an der Front ein Gesicht gab.

40 historische "Künstlerflugblätter" der namhaften deutschen Künstler zum Ersten Weltkrieg sind Kernstück der Ausstellung Kriegslügen. Darüber hinaus werden 40 Propaganda-Plakate aus Frankreich, England, und Deutschland gezeigt, auf denen - aus Sicht des jeweiligen Landes - für Krieg geworben und der Feind angeklagt wird.

Was ist Wahrheit, was Lüge in Zeiten des Krieges? England prangert den Beschuss der Kathedrale von Reims durch die deutschen "Hunnen" an. Der deutsche Künstler Walter Bondy klagt, dass die perfiden Feinde ausgerechnet eine Kirche als Schutzbild für militärische Operationen nutzen.

Das Gotteshaus als Kollateralschaden? Heute heißen tote Zivilisten schon so - und menschliche Schutzschilder sind zynischer Alltag in den Kriegen der Gegenwart.

Die Schüler der Klasse 9f der Stadtteilschule Wilhelmsburg berichten in Reportagen, Kollagen und Videofilmen, wie der Krieg sie berührt. In Briefen an Prominente wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz oder den Rocksänger Udo Lindenberg fragen sie: "Was können wir gegen den Krieg tun?" Die Arbeiten der Kinder, deren Eltern oder Großeltern teilweise selber vor Kriegen im Kosovo, Syrien und im afrikanischen Mali geflohen sind, sind das dritte sehr eindrucksvolle Kernstück der Ausstellung.


07. - 09. April 2017

Ausstellung der Künstlerin Angela Sommerhoff

Vernissage: 07.April 2017 19.00Uhr

www.angelasommerhoff.com


21. - 23.April 2017

"Zähmung des Faun"

Kunstevent und Ausstellung der Künstlerinnen Dr. Marlis Hartmann, Dietlind Horstmann-Köpper und Anja Struck

Vernissage: Freitag, 21. April 2017 18.00 Uhr

Eröffnung: Dr. Martin Henatsch www.kunst-oeffentlichkeit.de Anne Wiemann Musik www.annewiemann.de

Öffnungszeiten: Fr 21. April 17:00 – 21:00 Uhr Sa 22. April 11:00 – 19:00 Uhr So 23. April 11:00 – 19:00 Uhr

Eintritt frei

Programm:

Samstag 22. April. 2017 15.30 Uhr und 17.30 Uhr:

Hannah Lenz Lyrik

www.meine-grossen-brueder.de

Herbert Weisrock Saxophon

www.dachboden-records.de

Sonntag 23. April 2017

Finissage

15:30 Uhr und 16:30 Uhr:

Tanz Júlia Cortés & Francesc Fernández Marsal: Endless Fall

Die Ausstellung Thema unserer Ausstellung ist die Entwicklung des Menschen in der Auseinandersetzung mit der Natur und der Wildheit und Ursprünglichkeit des Lebens. Wir reflektieren mit unseren Arbeiten die Wechselwirkung zwischen den Bedürfnissen der Menschen und der Natur mit Tier und Pflanzenwelt. Für diese Wechselwirkung steht in unseren Betrachtungen DER MYTHOS DES FAUN, des altitalienischen Gottes der Natur und des Waldes, der Beschützer der Bauern und Hirten. Unser Dialog zeigt den Umgang mit der Triebhaftigkeit und Kraft des Menschen, dessen Zähmung zur Befähigung einer sozialen Gemeinschaft beiträgt. Durch die Anpassung an menschliche Rollen und Gesellschaftsstrukturen kann die Zähmung den Verlust von Kraft und Originalität bedeuten.

www.art-hart.de

www.horstmann-koepper.de

www.anja-struck.de


10. - 21.Mai 2017

"Schönheit und Wahrheit"

Ausstellung des Künstlers Joachim Kühn

in Kooperation mit der Galerie Jens Goethel

"Noten bestimmen mein Leben. Ich konnte Noten lesen, bevor ich Worte lesen konnte. Bei meinem ersten Konzert war ich sechs Jahre alt, ich spiele seither Konzerte und habe noch nie ein Jahr ausgelassen. Platten mache ich seit 1964, also seit gut 50 Jahren. Mein Lebenstraum hat sich somit erfüllt und erfüllt sich noch", sagt Joachim Kühn, einer der profiliertesten Jazzmusiker Europas.

2011 wurden Joachim Kühn und sein älterer Bruder, der Klarinettist Rolf Kühn, mit einem "Echo Jazz" für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. 2014 folgte der Echo Jazz für Joachim Kühn als "Instrumentalist des Jahres National".

Beziehungen zu unterschiedlichsten Musikern in vielen verschiedenen Ländern der Welt und beständig neue musikalische Zusammenhänge sind stetige Inspirationsquellen für den eigenwilligen und kompromisslosen Pianisten, der aus Leipzig stammt, in Hamburg und Paris gelebt und vor vielen Jahren auf Ibiza ein Zuhause gefunden hat.

Zur Malerei kam Joachim Kühn durch den Jazz-Schlagzeuger Daniel Humair. Der nahm ihn Mitte der 1980er Jahre mit in die Museen und Galerien von Paris und brachte ihm unterschiedliche Kunst-Strömungen nahe. Das Licht auf Ibiza war dann der letzte Auslöser für Joachim Kühn, selbst zu Pinsel, Farbe und Leinwand zu greifen. Ein Licht, das sich in fast jedem seiner Bilder manifestiert. Bilder, die aus sich heraus strahlen und in denen sich immer wieder die Noten finden, die das Leben des 72-jährigen Künstlers bestimmen. Seine Werke werden in einer großen Ausstellung erstmalig in Hamburg gezeigt - eine Präsentation in der Fabrik Künste, in deren Rahmen Joachim Kühn sowohl im Talk als auch im Konzert als Musiker und Maler gewürdigt wird. (Text. Sarah Seidel)


07. - 18.Juni 2017

Tania Jacobi's Art SELF-WEs in Urban Wilderness

Vernissage: 07.Juni 2017 19.00Uhr

In Tania Jacobis großformatigen "Painted Drawings" übersetzt sie mit Oil-Sticks den Strich der Kohlezeichnung in ihre Gemälde. Das Urbane bildet die Hintergrundfolie, vor der sie Bilderwelten entwirft. Die Motive greifen Mythen auf und stellen neue Zusammenhänge her. In Spiegelungen, Reflexionen, Brechungen, teils skurril, über Abgründiges hinweg. -Gegensätze, Parallelen werden zur Disposition gestellt: Mensch/Tier, Physis/Geist, urban/nature, Mythos/Logos. Tania Jacobi, geboren in Hamburg, studierte Malerei in Sevilla, dann an der progressiven Art Students League in New York, ist dort Schülerin von Robert Cenedella, dessen Lehrer und Mentor an der League George Grosz war: "Die Linie ist eine Erfindung des Menschen." Weitere Studien folgen an der Koninklijke Academie voor Schoone Kunsten, Antwerpen. Als freie Malerin ging sie nach Nordamerika zurück und schloss sich der Künstlerszene in Mexico City und Los Angeles an. Nach fünfzehn Jahren im Ausland wurde Berlin ihr künstlerisches Domizil. Seitdem hat sie ihre Kunst auch in Deutschland in vielen Ausstellungen gezeigt. Zudem ist Tania Jacobi eine gefragte Porträtistin. Sie fertigte in Auftragsarbeiten Porträts etwa von Hans-Dietrich Genscher, Sigmar Gabriel, Wolfgang Schäuble, vom ehemaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet; und für das Magazin CICERO Winfried Kretschmann.

www.taniajacobi.com

Bilder in Reihenfolge:

1. "Stadt-Wolf" - 230 x 200 cm - Öl auf Leinwand

2. "Tafelrunde" - 170 x 230 cm - Öl auf Leinwand

3. "Von Menschen" - 230 x 170 cm - Öl auf Leinwand

4. "Straßen-Hirsch" - 200 x 170 cm - Öl auf Leinwand


22. bis 25.Juni 2017

Ausstellung der Künstler Kristin Kossi und Roland Peeters

„Unknown“

Vernissage: 22. Juni 19.00Uhr

Finissage: 15. Juni

 
Fotos Kristin Kossi : die 2 oberen ( Indianerfrau und Porträt ) Fotos Roland Peeters : die 2 unteren (Badefrauen & Julia)


31.Oktober - 26.November 2017

Ausstellung des Malers Christopher Lehmpfuhl

Der Berliner Maler Christopher Lehmpfuhl, Jahrgang 1972, wird in dieser umfassenden Ausstellung nordische Landschaftsbilder und Stadtlandschaften aus Hamburg und Berlin zeigen.

Christopher Lehmpfuhl ist ein Pleinair-Maler, d.h. alle Arbeiten entstehen direkt vor Ort.

Selbst seine größten Werke von 180 x 240 cm sind unter freiem Himmel bei zum Teil widrigsten Wetterbedingungen entstanden.

Er trägt die Ölfarbe direkt mit den Händen sehr pastos auf die Leinwand auf, sodass die Bilder beinahe reliefartig wirken.

Christopher Lehmpfuhl sieht sich in der Tradition der Impressionisten mit expressionistischen Ausbrüchen und versucht in seiner Malerei eine zeitgemäße Antwort zu finden.

C.L. hat auf der Hochschule für bildende Künste in Berlin studiert und war Meisterschüler von Klaus Fussmann.

Er gehört der Gruppe der Norddeutschen Realisten an. Seine Arbeiten befinden sich in vielen wichtigen Sammlungen. In diesem Jahr waren seine Arbeiten erstmalig auf der Art Basel zu sehen.

Eine Kooperation mit dem Kunsthaus Müllers aus Rendsburg. www.kunsthaus-muellers.de/