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25.Juli - 04.August 2019
POSITION. Forum/Ausstellung 2019

Der Berufsverband Bildender Künstler*innen hat 2012 die POSITION. Forum/Ausstellung ins Leben gerufen. Die Veranstaltungssreihe zeigt in diesem Jahr 23 Positionen der Neumitglieder des Berufsverbands. Dem Titel POSITION. Forum/Ausstellung entsprechend werden Abendveranstaltungen zu kulturpolitischen, theoretischen und praktischen Themen rund um die Kunst und das Berufsbild der Bildenden Künstler*innen stattfinden. Dafür wurden verschiedene Fachreferenten eingeladen, um einen spannenden und diskursiven Austausch zu initiieren. Veranstaltungsort der POSITION. Forum/Ausstellung ist die Fabrik der Künste, Kreuzbrook 10, 20537 Hamburg. 

Ausstellende Künstler*innen

Philip Angermaier. Birgit Bornemann. Jan Dietrich. Anne Dingkuhn. Roland Doil. Satenik Ghulijanyan. Christina von Grote. Svenja Hinrichs. Nina Hotopp. Taru Kallio. Simone Karl. Magda Krawcewicz. Jeanne Lefin. Ingrid Lill. Anne Linke. Xiaomin Liu. Chantal Maquet. Panagiota Monogiou. Antje Oertling-Kappenberg. Christine Rehders. Jana Schumacher. Holger Trepke. Dolores Varela Vilches.

Vernissage: 24. Juli 2019, 19:00 Uhr, einführende Rede: Anne Simone Krüger
Finissage: 4. August 2019, 16:00 Uhr
Führung: 27. Juli 2019 und 3. August 2019, 17:00 Uhr

Das Abendprogramm, Beginn 19:00

28. Juli 2019

fileadmin/user_upload/bbk4/1.jpgKLEINE GESELLSCHAFT FÜR KUNST UND KULTUR - Wie viele historische Gesellschaften, organisiert auch die im April 2014 gestartete Reihe Zusammenkünfte zu interessanten Themen. Die Ausstellungen zeigen Kunst oft in Verbindung mit anderen Gegenständen, um so das jeweils gestellte Thema aus verschiedenen Perspektiven anzupeilen. Es gibt Lectures, Lesungen und Hauskonzerte. Micha Mohr, Peter Boué, Claus Sautter und Alexander Rischer - kleine-gesellschaft.de

 

OPEN STUDIO - Anne Simone Krüger und Ariane Bethusy-Huc - Die frei zugängliche Online-Mediathek wird jeden Monat mit einem neuen Kurz-Video-Porträts von Hamburger Künstler*innen bestückt. OPEN STUDIO besucht sie im Atelier, fängt die einmalige Atmosphäre ein und füllt so die immer größer werdende Leerstelle zwischen dem/der Künstler*in, der Galerie und dem Museum auf der einen und dem Publikum auf der anderen Seite. OPEN STUDIO ist eine ArtSceneFilm Produktion. Weitere Informationen auf artscene.film

 

30. Juli 2019

HOW TO: Öffentliche Kunstförderung polarisiert. 
Die gesellschaftspolitische Debatte funktioniert über politisierte Schlagworte wie „Künstlerprekariat“, „Honoraruntergrenze“, „Gerechtigkeitslücke“ oder „Aufmerksamkeitsökonomie“. Auf welcher Grundlage und nach welchen Leitgedanken funktioniert Kunstförderung? Wie lässt sich ein höheres Maß an Zufriedenheit erzielen? Justus Duhnkrack ist Rechtsanwalt in Hamburg mit Erfahrung im Ausstellungsmanagement. 

ART OFF HAMBURG - Hamburgs Initiativen freier Kunstorte haben ein weites Netz künstlerischer Aktivitäten gespannt, das über Jahrzehnte gewachsen ist und jedes Jahr weiter wächst. ART OFF Hamburg setzt sich für die freien Kunstinitiativen Hamburgs ein, weist auf ihre Vorbildfunktion in einer nachhaltigen Stadtentwicklung hin und fordert eine angemessene Wertschätzung ihrer Arbeit. Es braucht einen Fonds, um diese Arbeitsleistung fair zu honorieren. art-off-hamburg.de

1. August 2019

JES: JULIA ERDMANNSOCIALTECTUREDas multidisziplinäre Team wirkt als Schnittstelle zwischen Eigentümern, Stadt, Architekten und Nutzern und steht für eine neue Haltung, veränderte Prozesse und originelle Ergebnisse in der Architektur: Socialtecture. Julia Erdmannist Gründerin des co-kreativen Netzwerkes. Sie studierte Architektur und Stadtplanung in Hamburg und New York und wurde mehrfach für ihren Umgang mit Räumen ausgezeichnet. jes.place

DIE STADTKURATORIN Hamburg ist ein Initiativprojekt der Freien und Hansestadt Hamburg. Für die zweite Ausgabe 2018-2020 hat Dirck Möllmann die künstlerische Leitung übernommen. Zu seinem Programm HAMBURG MASCHINE werden internationale und hiesige Künstler*innen eingeladen, themenbezogene Arbeiten im öffentlichen Raum zu realisieren. Was wird aus den urbanen Systemen im Übergang von einem industriellen zu einem maschinischen und sozio-technologischen Gefüge? Das übergreifende Thema des zweijährigen Programms ist Digitalität als neue Form der Kultur des 21. Jahrhunderts. stadtkuratorin-hamburg.de

 

Simone Karl, Katarakt, 2017-2019, Installation und Performance, Detailansicht

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20. August - 08. September 2019
In Zukunft.
Möglichkeitsräume.

Vernissage: 20. August, 19.00Uhr

Eröffnung: Prof. Dr. Harald Welzer (Direktor FUTURZWEI)

Öffnungszeiten: Di. - Fr.: 15.00 - 20.00Uhr; Sa. - So.: 12.00 - 18.00Uhr

Finissage: 08. September

Zukunft, das war einmal DAS verheißungsvolle Wort der westlichen Moderne. Sie galt als das zu Erstrebende und zu Gestaltende, und in dieser Vorwärtsperspektive stiftete sie auch Zusammenhalt, ein gemeinsam zu Erreichendes. Heute ist Zukunft in den reichen Ländern eine Kategorie von Gestern. Man baut absolutistische Schlösser als Fake-Kulissen, verzeichnet ein unerklärliches Größenwachstum von Autos und Kreuzfahrtschiffen und die Mahner und Warner aus Klima- und Biowissenschaften vermitteln unabsichtlich das Bild, dass Zukunft etwas zu Vermeidendes sei - auf jeden Fall schlechter als die Gegenwart. Das ist exakt das Szenario für einen großen Generationenkonflikt, wie er sich seit dem vergangenen Jahr andeutet und in #unteilbar und #FridaysForFuture ersten Ausdruck findet. Diejenigen, die ihre persönliche Zukunft noch vor sich haben, stellen sich gegen diejenigen, die sie rücksichtslos konsumieren. Das FUTURZWEI-Projekt "Zukunftsbilder der Nachhaltigkeit" hat Gespräche mit unterschiedlichen Gruppen von Jugendlichen über ihre Träume und Zukunftsvorstellungen geführt und transponiert diese in künstlerische Konzepte - so auch in diese Ausstellung, in der künstlerische Positionen zu den Räumen gezeigt werden, in denen Zukunft wohnt. Das können dystopische, postkatastrophische Räume wie bei Regina Schmeken sein, alltagsweltliche wie bei Peter Piller, biographische wie bei Karin Sander oder solche der Leere wie bei Christoph Mayer CHM. FUTURZWEI kuratiert auf diese Weise Möglichkeitsräume des Zukünftigen und behauptet, dass die Zukunft da ist. Hier. Wenn man sie macht. Eine Kooperation mit FUTURZWEI I Stiftung Zukunftsfähigkeit, Berlin Konzeption/Kuratoren: Dana Giesecke und Harald Welzer                                                                                 Wissenschaftliche Mitarbeit: Gemina Picht und Magali Mohr


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16. - 29.September 2019
"LUST" - Dionysische Dialektik 

Ausstellung der Künstler Rudi Kargus und Prof. Christian Hahn

 

Vernissage: Mo 16.9.2019 18.30Uhr

Eröffnung: Dr. Veronika Schöne (Kunsthistorikerin)

Finissage: So. 29.09.2019 16.00Uhr Künstlergespräch unter der Leitung von Prof Dr. Michaela Diener (Kunsthistorikerin) Und Songs von und mit Ramon Kramer (Autor, Filmemacher und Songwriter).

Öffnungszeiten: Do. - Fr. 15.00 - 19.00Uhr; Sa.: 12.00 - 18.00Uhr; So.: 10.00 - 18.00Uhr

Als "Dionysische Dialektik" ist die Malerei der beiden Künstler zu beschreiben, da sie im Spannungsfeld von Sinnlichkeit und rationaler Reflektion, von Lust und Frust, von Aggression und Romantik arbeiten. Eine Malerei, die sich lediglich Malerei immanenten Kategorien verpflichtet fühlt. Wohl wissend, dass sich diese im Spannungsfeld zur "Realität", zu "aktuellen gesellschaftlichen Prozessen" befindet. Der Betrachter ist aufgefordert sich Lustvoll in den visuellen Strudel der Werke zu begeben. Eine aufgebrochene Wirklichkeit zu erleben, die Platz macht für eigene Bedeutungsräume und damit eigene Realitäten.

 

 

Rudi Kargus
Rudi Kargus
Rudi Kargus
Prof. Christian Hahn
Prof. Christian Hahn
Prof. Christian Hahn

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07. - 13.Oktober 2019

Illustrationsausstellung "Heimat"

Vernissage: Fr. 04.Oktober 19.00Uhr

Die Ausstellung basiert auf einem kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Kolumbien und soll beide Länder einander näher bringen. Dabei wurden Sprachbarrieren und Vorurteile überwunden und am Ende zeigte sich, dass beide Länder bei aller kultureller Verschiedenheit vieles gemeinsam haben. Insgesamt 50 ausgewählte Illustratoren (25 Professionelle und 25 Studenten) beider Länder präsentieren ihre Arbeiten zum Thema Heimat, bzw. einen Teilaspekt von ihrer persönlichen Vorstellung von Heimat.

Henning Wagenbreth
Kai Wuerbs
Lutz Hansen

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22.Oktober – 01.Dezember 2019

Friedensreich Hundertwasser - Der Weltverbesserer

Vernissage: 22.Oktober 19.00Uhr

Öffnungszeiten: Di. - Fr.: 15.00 - 19.00Uhr; Sa. - So.: 12.00 - 18.00Uhr

Eintritt: € 6,-

"Nur mit Kunst kann man die Welt verändern"

Friedensreich Hundertwasser wurde am 15. Dezember 1928 in Wien geboren. Die organisch-natürlichen Formen seiner ersten Bilder waren noch stark vom Jugendstil und der Bildsprache der Wiener Secession beeinflusst, richteten sich aber bereits früh gegen die als seelenlos verstandene Industrialisierung und Technisierung der großstädtischen Welt. Unter dem von der Lebensreformbewegung entwickelten Motto "zurück zur Natur" war Hundertwasser von einem enormen Kampfgeist getrieben. Monatelang ernährte sich der junge Künstler von Küchenabfällen, um seiner Umgebung zu beweisen, dass der Besitz von Geld völlig überflüssig ist und die hemmungslose Jagd nach Reichtum in den sicheren Untergang führt.

Das künstlerische Werk von Friedensreich Hundertwasser ist voll von natürlicher und farbiger Vitalität, seine Figuren sind voll von individueller Lebenskraft. Er richtet sich gegen jegliche mit dem Lineal gezogene Linie und gegen jede künstlerische, städtebauliche und architektonische Standardisierung. Seine Spiralen, seine Zwiebeltürme, seine bunten, schrägen Häuser, seine Bilder mit ihren runden Formen, beschwören die Rückgewinnung einer Verbindung zwischen Mensch und Natur.

"Ich werde leben und dafür sorgen, dass diese Wandlung vollzogen werden kann. Darin sehe ich meine Aufgabe, und ich werde kämpfen, solange ich kämpfen kann, um der Natur wieder zu ihrem Recht zu verhelfen und auch der Farbe in der Architektur."

Hundertwassers politisch-ästhetische Position und das daraus erwachsene Werk bildet innerhalb von Kunst und Architektur des 20. Jahrhunderts eine absolute Ausnahmeerscheinung und wird heute weltweit verehrt.Die Fabrik der Künste Hamburg widmet sich in Kooperation mit der Ernst Barlach Museumsgesellschaft vom 22. Oktober bis zum 1. Dezember 2019 in einer groß angelegten Ausstellung von künstlerischen, architektonischen, fotografischen und kunstgewerblichen Arbeiten dem Gesamtwerk von Friedensreich Hundertwasser.

Eine Kooperation mit der Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg

 

Friedensreich Hundertwasser-Irinaland over the Balkans-Farbserigrafie 1971-72 © NAMIDA AG, Glarus, Schweiz
Friedensreich Hundertwasser-Look at it on a rainy day-Farbserigrafie 1971-72 © 2011 NAMIDA AG, Glarus, Schweiz
Friedensreich Hundertwasser-Testament in gelb, Farbserigrafie 1971 © 2011 NAMIDA AG, Glarus, Schweiz