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Wir empfehlen unseren Besucher*Innen weiterhin, FREIWILLIG eine Maske zu tragen.

Damit schützen sie sich und andere!

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01.Mai – 12.Juni 2022

Ausstellungsprojekt: „Unser Alltag mit Kinderarbeit – von Auto bis Zucker“

Eine Kooperation mit dem Kinderhilfswerk terre des hommes e.V.

Vernissage: Sonntag, 01.05.2022, 16Uhr

                     Ausstellungseröffnung mit Dagmar Berghoff – ehemalige Schirmherrin von terre des hommes

Öffnungszeiten: Di . – Fr.: 15.00 – 19.00Uhr; Sa. – So.: 12.00 – 18.00Uhr

 

Rahmenprogramm:

Donnerstag, 05.05.2022, 19-20Uhr

Sklaverei in Mode – Ausbeutung in der Textilindustrie.

Diskussion mit Margot Käßmann, terre des hommes-Botschafterin.

 

Donnerstag, 19.05.2022, 19-20Uhr

Glimmerland – Kinder schuften für Kosmetik, Elektronik und Autos.

Diskussion mit Marcus Pfeil - unternehmerischer Journalist und Founder von Vertical52.

Moderation: Barbara Küppers, terre des hommes

youtube: https://www.youtube.com/watch?v=JIwgYiFIe1g

Im Nordosten Indiens schürfen tausende Menschen Mica, auch Glimmer genannt, darunter mehr als 30.000 Kinder. Das Mineral glitzert und isoliert Hitze und Strom – und ist in Kosmetik, Autos und Haushaltsgeräten enthalten. Der Journalist Marcus Pfeil (vertical52) berichtet von seiner Recherche zu Mica: Mit Hilfe von Satellitenbildern konnte er nachweisen, dass es deutlich mehr illegale Minen gibt als bisher bekannt – damit ist klar, dass die Herkunft von Mica aktiv verschleiert wird. Pfeil erläutert die Satellitenrecherche und zeigt auf, wie solche Auswertungen für weitere Fälle genutzt werden können, wie etwa zu Zwangsarbeit in Textilfabriken in China.

2021 hat Marcus Pfeil zusammen mit Michael Anthony "Vertical 52- Investigations from space" gegründet, eine Unternehmung, die Publishern und NGOs Recherchen und Analysen aus dem All anbietet.

 

Donnerstag, 02.06.2022, 19-20Uhr

Bittere Schokolade – Kinderarbeit auf Kakaoplantagen.

Diskussion mit Vertreter*innen von Südwind und Nestlé.

 

Finissage: Sonntag, 12.06.2022, 16Uhr

Eintritt frei.

 

Die Fabrik der Künste zeigt gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk terre des hommes ein umfangreiches Ausstellungsprojekt zum Thema „Kinderarbeit heute“.

Anhand zahlreicher aktueller Beispiele aus Ländern weltweit, wird deutlich, in welchen Bereichen auch heute noch ausbeuterische Kinderarbeit stattfindet. Dabei ist der Fokus auf Beispiele gerichtet, die einen direkten Bezug zu unserer Lebenswirklichkeit in Deutschland haben.

Kosmetik, Elektrogeräte, Lebensmittel, Kleidung…. In unzähligen Produkten und Gegenständen, die wir tagtäglich ganz selbstverständlich verwenden, kommen im Laufe der unterschiedlichen Lieferketten Kinderarbeiter vor, die an der Herstellung der Rohstoffe oder Endprodukte maßgeblich beteiligt sind. Der Reichtum der sogenannten 1.Welt basiert grundlegend auf der systematischen Ausbeutung von Erwachsenen wie Kindern aus ärmeren Ländern.

Innerhalb des Ausstellungsprojektes kommen auch die Projektpartner von terre des hommes zu Wort und geben Einblicke in die Arbeit vor Ort in den betroffenen Ländern und vom gemeinsamem Aufbruch und Engagement für bessere Arbeits- und Lebensverhältnisse. Aber auch arbeitende Kinder selbst erläutern in Testimonials ihren Alltag, der geprägt ist von harter Arbeit, Zwang, Erschöpfung, Rechtlosigkeit und Diskriminierung. Damit bekommt der Skandal der Kinderarbeit für Besucherinnen und Besucher ein Gesicht und eine Stimme  und deckt die teils korrupten Machenschaften einer globalisierten Industrie auf,  zu der auch die Ausbeutung von 160 Millionen Mädchen und Jungen gehört, unter ihnen 79 Millionen, die unter gefährlichen und menschenunwürdigen Bedingungen schuften müssen. Exemplarisch werden Lieferketten aus drei Sektoren dargestellt, in denen besonders viele Kinder ausgebeutet werden:  Bergbau, Textilien/Mode und Landwirtschaft.

Auch wird der Teufelskreis aus Armut und Kinderarbeit beleuchtet, der sich zumeist über viele Generationen hin fortsetzt und kaum zu durchbrechen ist.

Gleichzeitig wird deutlich, dass ein bloßes „Abschalten“ von Kinderarbeit nicht die Lösung ist. Durch ihren geringen Verdienst durch zum Teil schwere körperliche Arbeit, sichern Kinderarbeiter oftmals ihr Überleben oder sogar das ihrer Familien. Erst wenn die Grundversorgung der ganzen Familie sichergestellt ist, gibt es für die Kinder die Option eine Schulausbildung zu erhalten und durch Bildung einen Weg aus der Armut zu gehen.

Ziel der Ausstellung ist es keineswegs nur anzuprangern oder Schuld zuzuweisen, sondern den Besucher zu sensibilisieren, an welchen Produkten womöglich Kinderarbeiter beteiligt sind, und wie jeder Einzelne durch sein Kosum- und Kaufverhalten zu einer Besserung der Situation beitragen kann.

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23.Juni – 03.Juli 2022

Illustrationsausstellung Hamburger Bilderbuchpreis 2021

 

2021 wurde zum zweiten Mal der Hamburger Bilderbuchpreis durch den Verein „Neues Bilderbuch e.V.“ in der Fabrik der Künste verliehen. Der Preis ging an Benjamin Gottwald für sein Buchprojekt „Spinne spielt Klavier“. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die geplante Ausstellung mit den Illustrationen des Preisträgers und weiterer Teilnehmer im vergangenen Jahr nicht stattfinden. Diese wird nun nachträglich gezeigt – zeitgleich mit der Veröffentlichung des fertigen Bilderbuches „Spinne spielt Klavier“ durch den Carlsen-Verlag.

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14.Juli - 14.August 2022

40 JAHRE HAMBURGER PRESSEFOTOGRAFIE

Öffnungszeiten: Di. – Fr.: 15.00 – 19.00Uhr; Sa. – So.: 12.00 – 18.00Uhr

Fast 40 Jahre haben die vier Hamburger Pressefotografen Klaus Bodig, Jürgen Joost, Andreas Laible und Ronald Sawatzki das Leben dieser Stadt in Lichtbildern festgehalten. Ob Kultur, Politik, Wirtschaft, Sport oder Reportage, das Spektrum der Tätigkeit war breit gefächert. Veröffentlicht haben die vier Protagonisten in Tageszeitungen, Magazinen, Büchern, Werbebroschüren, auf Plakaten und in den letzten Jahren auch zunehmend in den neuen Medien.

Mit der Kamera betrachteten sie ihre Stadt aus ganz eigenen Blickwinkeln. Sie hielten mit ihrem Auge das politische Geschehen im Hamburger Rathaus, auf Parteitagen oder bei der Wahl fest. Auch das ablichten von Theater-Fotoproben oder Konzerten, sowie die Reportage-Fotografie gehörten zu ihrem täglichen Arbeitsfeld.

„Sie kennen diese Stadt und die Stadt kennt sie“, wie einst ein Chefredakteur sagte.

Nun haben sie ihr Lebenswerk in vielen Stunden gesichtet, sortiert, und aufgearbeitet. Nach langen Diskussionen haben sie sich entschlossen aus diesem Fundus eine große Retrospektive der Pressefotografie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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27. – 30.Oktober 2022

Ausstellung der Hamburger Aquarellwerkstatt

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05. – 25.September 2022

„Die Hunde des Aktaion“

Ausstellung des Malers Andre Krigar

Eine Kooperation mit der Galerie AC Noffke, Ratzeburg

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17. -23. Oktober 2022

Das Bundesjugendballett zu Gast in der Fabrik der Künste

Offenes Training und Ballettaufführung