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Vorschau 2021

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06. – 19.September.2021

„Gut zum Drucke!“

von Holz, Stein, Zink und Kupfer

Ausstellung des Künstlers Albert Schindehütte

 

Vernissage: 06. September 2021, 19.00 Uhr

Finissage: So. 19.09. 2021  15:30 Uhr in Anwesenheit des Künstlers

Einführung: Prof. Dr. Bernd Küster, ehem. Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel

„ Liebe Gäste,

wir weisen darauf hin, dass die Einführungsrede im Außenbereich stattfinden wird.

Je nach Besucherzahl, kann das Tragen einer Atemschutzmaske im Außenbereich für die Dauer der Rede verpflichtend sein.

Innerhalb unserer Ausstellungsräume gilt weiterhin die AHA-Regel.

Öffnungszeiten: Di. – Fr.: 15.00 – 19.00Uhr, Sa. – So.: 12.00 – 18.00Uhr

Eintritt frei.

 

 

Sein zeichnerisches und graphisches Werk ist ein Monument deutscher Kunst der letzten 50 Jahre, ein Zeugnis hoher handwerklicher Disziplin und außergewöhnlicher Erfindungsgabe. Der 1939 in Kassel geborene, in Hamburg lebende Albert (Ali) Schindehütte, hat jetzt in einer Rückschau auf sein druckgraphisches Lebenswerk alle Phasen und Schwerpunkte seines Schaffens bilanziert und in einer Folge von 16 Heften zusammengestellt, die von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart ein stringentes und vielstimmiges Bild seiner Kreativität vermitteln. Von frühen Linolschnitten ab den 1950er Jahren über Lithographien, Holzschnitte und Radierungen führt die Ausstellung durch sein reiches Schaffen bis heute. Einzigartige Dokumente der graphischen Kultur unserer Zeit und Königsdisziplin seiner Arbeit wurden die seit den 1990er Jahren geschaffenen überdimensionalen RiesenHolzschnitte.

Der Kassette mit sämtlichen 16 Heften wurde für diese Ausstellung in der Fabrik der Künste originalgraphische Blätter vom Künstler beigegeben.

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11.Oktober – 07.November 2021

Vier Freunde 

Künstler - Quartett in Hamburg : Ausstellung der Künstler Eduardo Arroyo, Bruno Bruni, Camilla und Valerio Adami

 

Öffnungszeiten: Di. – Fr.:  15.00 – 19.00Uhr; Sa. – So.:12.00 – 18.00Uhr

 

Der vierblättrige Klee, das Quartett mit den vier gleichen Karten – wer von uns hat sich nicht schon einmal darüber gefreut?! 

Und dieses Gefühl erleben jetzt Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber in der Fabrik der Künste in Hamburg. Da treffen sich vier Künstler zu einem ungewöhnlichen melancholischen Miteinander: Freunde auch über den Tod hinaus. Denn in der Ausstellung von Valerio und Camilla Adami, Bruno Bruni und Eduardo Arroyo wird deutlich: Hier hängen Bilder von Menschen, die sich in ihrer Arbeit nicht nur begegneten, nein, sie haben sich gegenseitig gefordert, gefördert, geformt. Und auch wenn Eduardo Arroyo vor drei Jahren gestorben ist – in der Geschichte dieses vierarmigen Kunst-Kleeblatts lebt er weiter.  

Denn Eduardo Arroyo ist der Kern der Kunst-Kumpels: Die vier sind knapp über 20 Jahre alt, als sie sich in Italien treffen. Es ist dieses Land mit dem einzigartigen Raum für Gefühl, in dem zu Beginn der 1960er Jahr eine unzerstörbare Freundschaft entsteht. Arroyo war der Dreh- und Angelpunkt, um den herum diese glückliche und dauerhafte Beziehung aufgebaut wurde. 

Die vier in Hamburg versammelten Künstler erkunden die figurative Malerei und bewahren dabei das Geheimnisvolle, das jeder ihrer Welten innewohnt.

Historisch gesehen gehören Valerio Adami und Eduardo Arroyo natürlich zu der vom französischen Kritiker Gérald Gassiot-Talabot so bezeichneten Bewegung der Figuration Narrative, die die Pariser Kunstszene aufgerüttelt und internationale Bedeutung erlangt hat.

Im Raum des Gemäldes behaupten jedoch alle vier ihre einzigartigen plastischen Entscheidungen. 

Camilla Adami, die sich seit Jahren der Zeichnung verschrieben hat, bevorzugt große Formate, weil sie die Geste braucht, um ihre Serien zu malen. Durch die subtilen Mittel, die sie verwendet, scheint sie mit ihrer Malerei eins zu sein, der sie Wärme und Gewicht verleiht.

Bruno Bruni, der Poet des Trompe-l'oeil, malt mit akribischer Beharrlichkeit das Rätsel, das sich in jedem Bild wellenförmig ausbreitet und dann aufbricht.

Die farbigen, flächigen Töne von Valerio Adami, die von schwarz umgeben sind, stellen immer einen komplexen Vorschlag dar, der den Geist in Bewegung setzt.

Eduardo Arroyo präsentiert uns Geschichten in einer polysemischen Figuration, die manchmal unsere direkte Wahrnehmung verwischt; es liegt an uns, die Geschichte zu rekonstruieren.

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09. – 19.Dezember 2021

„Legends of Music of the 70’s and 80’s“

Fotoausstellung von Gesine Unverzagt

Vernissage: Mi.08.12.2021 19.00Uhr

Eröffnung: Musikjournalist Dr. Peter Urban

Musik: DJ Jacob Unverzagt

 

Öffnungszeiten: Di. - Fr.: 15.00 - 19.00Uhr; Sa. - So.12.00 -18.00 Uhr

 

Vor allem den Menschen zu sehen, seine individuelle Persönlichkeit zu erkennen und nicht nur den Star im Scheinwerferlicht – darum ging und geht es Gesine Unverzagt in ihren Fotografien  der großen Musiklegenden von ABBA bis Zappa.

Erstmalig zeigt die Fotografin im Rahmen dieser Ausstellung ca. 70 Werke aus ihrem großen Fundus.  Im Rahmen ihrer Begegnungen mit ca. 200  namhaften Bands und Musikern entstanden Porträts, Studioaufnahmen, Shootings - auch anlässlich von Homestories oder „on stage“. Einige der Aufnahmen waren bisher unveröffentlicht.

Nachdem Gesine Unverzagt in Paris als Assistentin des berühmten Mode- und People-Fotografen Frank Horvat gearbeitet hatte, begann der Einstieg in die internationale Musikszene mit Aufnahmen der Gruppe Can Anfang der 70er Jahre in Zürich.

Schnell folgten Aufträge von verschiedenen Unternehmen aus der internationalen Musikbranche. Die Zeit der vielschichtigen Begegnungen mit Celebrities dieser Szene prägte ihren Sinn und insbesondere ihr Interesse für das Hintergründige und Verborgene abseits des Illustren.

Der unmittelbare Kontakt zu den zum Teil herausfordernden und im Umgang oft schwierigen Künstlern verlangten von ihr aber auch Souveränität und Courage in einer Zeit, in der Fotografinnen in der noch überwiegenden Männerwelt selten waren.

Später gründete sie in Hamburg ihr eigenes Studio für People- und Modeproduktionen. Nationale wie internationale Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Fachmedien beauftragten sie in den legendären 70er und 80er Jahren immer wieder, mit ihrem besonderen Blick „das Eigentliche und  das Wahre hinter der Fassade“ in besonderen Momenten einzufangen.

Seit über zwanzig Jahren bereist sie bis heute als Reisejournalistin und Fotografin für nationale sowie internationale Medien die Welt – immer noch fokussiert auf Menschen unterschiedlicher Kulturen. Musik spielt auch dabei eine wesentliche Rolle.

 

www.gesine-unverzagt.de