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23.Oktober – 15.Dezember 2019

Friedensreich Hundertwasser - Der Weltverbesserer

Vernissage: 22.Oktober 19.00Uhr

Begrüßung: Horst Werner

Einführung: Dr. Jürgen Doppelstein

Öffnungszeiten: Di. - Fr.: 15.00 - 19.00Uhr; Sa. - So.: 12.00 - 18.00Uhr

*am 31.10.2019 (Reformationstag) ist die Ausstellung von 15:00 bis 19:00 Uhr für Sie geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Eintritt: € 6,-

"Nur mit Kunst kann man die Welt verändern"

Friedensreich Hundertwasser wurde am 15. Dezember 1928 in Wien geboren. Die organisch-natürlichen Formen seiner ersten Bilder waren noch stark vom Jugendstil und der Bildsprache der Wiener Secession beeinflusst, richteten sich aber bereits früh gegen die als seelenlos verstandene Industrialisierung und Technisierung der großstädtischen Welt. Unter dem von der Lebensreformbewegung entwickelten Motto "zurück zur Natur" war Hundertwasser von einem enormen Kampfgeist getrieben. Monatelang ernährte sich der junge Künstler von Küchenabfällen, um seiner Umgebung zu beweisen, dass der Besitz von Geld völlig überflüssig ist und die hemmungslose Jagd nach Reichtum in den sicheren Untergang führt.

Das künstlerische Werk von Friedensreich Hundertwasser ist voll von natürlicher und farbiger Vitalität, seine Figuren sind voll von individueller Lebenskraft. Er richtet sich gegen jegliche mit dem Lineal gezogene Linie und gegen jede künstlerische, städtebauliche und architektonische Standardisierung. Seine Spiralen, seine Zwiebeltürme, seine bunten, schrägen Häuser, seine Bilder mit ihren runden Formen, beschwören die Rückgewinnung einer Verbindung zwischen Mensch und Natur.

"Ich werde leben und dafür sorgen, dass diese Wandlung vollzogen werden kann. Darin sehe ich meine Aufgabe, und ich werde kämpfen, solange ich kämpfen kann, um der Natur wieder zu ihrem Recht zu verhelfen und auch der Farbe in der Architektur."

Hundertwassers politisch-ästhetische Position und das daraus erwachsene Werk bildet innerhalb von Kunst und Architektur des 20. Jahrhunderts eine absolute Ausnahmeerscheinung und wird heute weltweit verehrt. Die Fabrik der Künste Hamburg widmet sich in Kooperation mit der Ernst Barlach Museumsgesellschaft vom 22. Oktober bis zum 15. Dezember 2019 in einer groß angelegten Ausstellung von künstlerischen, architektonischen, fotografischen und kunstgewerblichen Arbeiten dem Gesamtwerk von Friedensreich Hundertwasser.

Eine Kooperation mit der Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg

 

Veranstaltungen

10. November 2019 · 16 Uhr

Die Hamburger Linie

Bazon Brock (Hundertwasser-Mitstreiter und Student der HFBK) im Gespräch mit Karl Günther Barth (Journalist).Die endlose Linie, die ihren Ursprung im Atelierraum 213 der HFBK fand und sich über die gesamte Universität hinaus vom Lerchenfeld über Barmbek erstrecken sollte, war für Hundertwasser ein großes Thema. Denn die Gerade führe "zum Untergang der Menschheit", so Hundertwasser. Die Aktion, mit der Hundertwasser Öffentlichkeit und Politik erregte, wurde wegen zu großem Protest nach 46,5 Stunden gestoppt, woraufhin er sein Amt als Dozent nicht mehr antrat. Bazon Brock wird am 10.11.19 mit Karl Günther Barth über die Geschehnisse und Entwicklungen zu der Hamburger Linie aus seiner Sicht berichten.

15. Dezember 2019 · 16 Uhr

Finissage

Beethoven-Konzert
Anlässlich des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven gibt die Pianistin
Adriana von Franqué in Zusammenarbeit mit „Beethoven bei uns“ ein Konzert.
Eintritt (inkl. Ausstellung): 12 €

Friedensreich Hundertwasser-Irinaland over the Balkans-Farbserigrafie 1971-72 © NAMIDA AG, Glarus, Schweiz
Friedensreich Hundertwasser-Look at it on a rainy day-Farbserigrafie 1971-72 © 2011 NAMIDA AG, Glarus, Schweiz
Friedensreich Hundertwasser-Testament in gelb, Farbserigrafie 1971 © 2011 NAMIDA AG, Glarus, Schweiz

23. Januar - 09. Februar 2020

"Luftbilder - Hamburg und Norddeutschland von oben"

Fotografien von Günther Krüger von vor 60 Jahren

Vernissage: Do. 23.Januar 19.00Uhr

Öffnungszeiten: Di. - Fr.: 15.00 - 19.00Uhr; Fr. - Sa.: 12.00 - 18.00Uhr

Die Fotos der Ausstellung sind in zweifacher Hinsicht eine Sensation: zum einen wegen ihrer fotografischen Qualität, zum anderen deswegen, weil in ihnen die Geschichte der Stadt in einer Zeit großer Veränderungen durch den Wiederaufbau nach dem Krieg, aber auch durch die Anpassung der Stadt an die veränderten Voraussetzungen der Politik und des Verkehrs sichtbar wird. Die Vogelperspektive bildet dabei den angemessenen Blickpunkt.

Über 15 Jahre lang, von 1954 bis 1969, hat der in Elmshorn geborene Fotograf Günther Krüger (1919 - 2003) im Auftrag des "Hamburger Abendblatts" Luftbilder gemacht, aber auch das politische Tagesgeschäft am Boden begleitet. Seine Luftbilder aus dem Hubschrauber oder der Cessna von Hamburg und Umgebung waren besonders qualitätsvoll, nicht nur wegen der ungewöhnlichen Perspektive, sondern auch durch den besonderen Blick des Fotografen, was auch international anerkannt wurde. Außerdem wurde ein Teil seiner Lustbilder mehrere Jahre lang unter dem Titel "So schön ist unser Hamburg" in Sondereditionen an die Abonnenten der Zeitung verkauft, es waren insgesamt 13 Mappen, mit Schwarz-Weiß-Fotoabzügen, dann mit Farbdrucken, dann mit Diapositiven. Einige dieser kleinen Mappen fand ein derzeitiger Fotograf der Zeitung - Jürgen Joost. Dieser vereinbarte mit dem "Hamburger Abendblatt" eine Serie mit etwa 20 Bildern - in einer Gegenüberstellung von alter und aktueller Situation - zu veröffentlichen.

 


25. Februar - 08. März 2020

"HAMBURG TOTAL 2"

Comic-Ausstellung von Ulf Harten mit DM Trocken

Vernissage: Di. 25.Februar 19.00Uhr

Stadtkarikaturen von Ulf Harten Großbilder, Originalzeichnungen und andere Kunstwerke, groovend im Pulsschlag der Elbmetropole, in der nicht nur die Türme tanzen. Stadtkarikaturen oder Architekturkarikaturen, so nennt der Hamburger Comic-Künstler Ulf Harten seine zeichnerische Gattung, mit der er ein eigenes und unverwechselbares Genre der Stadtdarstellung hervorgebracht hat. In seiner Ausstellung "HAMBURG TOTAL 2" präsentiert Harten eine erlesene Auswahl der besten Motive seiner Heimatstadt aus seinem seit über 20 Jahren erscheinenden Kalender "Hamburg Total". Hartens Mitstreiterin DM Trocken ist wie in den Kalendern auch mit ihren Werken in der Ausstellung vertreten

Hamburg Stadt im Wachsen © Ulf Harten
Hamburg Total 2020 Kalender Titel © Ulf Harten
Elphi_Ahoi © Ulf Harten
Hafenkannte © Ulf Harten

26. - 05. April 2020

"Legends of Music" der 70er und 80er

Fotoausstellung von Gesine Unverzagt

Vernissage: 26.März 19.00 Uhr

Gesine Unverzagt arbeitete nach dem Studium der Fotografie zunächst für einen Werbefotografen in Hamburg. In Paris wurde sie Assistentin des berühmten Mode- und Peoplefotografen Frank Horvat. Diese Zeit der vielschichtigen Begegnungen mit Celebrities, prägte ihren Sinn und ihr Interesse für das Hintergründige hinter dem Illustren. In ihrem darauf folgenden Wohnsitz Zürich waren ihre zahlreichen Fotografien der Musikgruppe CAN der Einstieg in die Musikbranche. Zurück in Hamburg gründete sie ihr eigenes Studio für People- und Modeproduktionen. Nationale wie internationale Tonträgerunternehmen, Musikverlage und Fachmedien beauftragten sie in den 70iger und 80iger Jahren in schwierigen Fällen das Wahre hinter der Fassade auf Filme zu bannen. Erleichternd war dabei sicherlich ihr jeweils individueller Kontakt zu den Künstlern, in dem sie versuchte, diesen primär als Menschen und nicht als Star zu sehen. Es entstanden in der Zeit Porträts und Homestories von ca. 200 namhaften Bands und Musikern. www.gesine-unverzagt.de


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20. April - 03. Mai 2020

Hamburger Strich

Cartoon Gruppenausstellung

Vernissage: Mo. 20.April 19.00Uhr

 

Die besten Cartoonisten der Stadt öffnen ihre Tresore: Erstmals werden jetzt ihre geheimen Schätze gemeinsam ausgestellt. Und welcher Ort wäre dafür geeigneter als die etablierte Fabrik der Künste?

 

 15 Zeichner und Zeichnerinnen haben sich zusammengeschlossen, um aus Hamburg das Tor zum Witz zu machen. Sie alle haben sich ihren Namen bei den großen und noch größeren Magazinen Deutschlands hart erarbeitet, wie z.B. bei Stern, Spiegel, SZ, Handelsblatt oder Titanic.Ihre gemeinsame Qualifikation: Sie sind der Stadt als Heimathafen oder Arbeitsplatz aufs Innigste verbunden.Ihr Geschenk: Bilder verschiedenster Stile und Themen mit zahllosen Grenzüberschreitungen, Tabubrüchen und Geschmacksverirrungen. Bei den fast hundert Exponaten dürfte es eine echte Chance geben, dass auch etwas Witziges dabei ist.

 Die Ausstellenden sind: Maren Amini, Bettina Bexte, Henning Christiansen, Tim Oliver Feicke, Teja Fischer, Kai Flemming, Katharina Greve, Huse, Dorthe Landschulz, Piero Masztalerz, Til Mette, Jan Rieckhoff, Tobias Schülert, Wolfgang Sperzel, Miriam Wurster

 Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Bildband im KJM Buchverlag.


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06. - 24. Mai 2020

Ausstellung der Brüder Eugen, Michael und Semjon Posin

Vernissage: Mi. 06.Mai 19.00Uhr


04. - 14. Juni 2020

"Momente"

Ausstellung des Künstlers Ulrich Jenneßen

Vernissage: 04. Juni 19 Uhr


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29. Juni - 12.Juli 2020

Jung - Figürlich - Gutaussehend

Zeitgenössische Malerei von Studenten und Absolventen der Hochschule für bildende Künste Hamburg

Vom Anachronismus in die Zukunft. Nachdem die Malerei und insbesondere die Figuration immer wieder für tot erklärt wurden, zeigt "Jung - Figürlich - Gutaussehend" acht zeitgenössische Positionen, die beweisen, dass sie lebt und in welche Richtung sie sich bewegen kann. Die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler eint das Medium und der gemeinsame Hunger nach neuen Bildern, die Stadt Hamburg sowie die Ausbildung an der HfbK.

Bilder von links nach rechts:

Albrecht, Tim/Wilke, Hannes (2018): Dackel auf Hawai, 140x120cm, Öl, Acryl, Wolle auf Leinwand.

Ehrich, Tim (2019): Aufmarsch, 120x100cm, Öl, Acryl auf Baumwolle.

Le Floc'h, Lea (2019): Untitled, 33x21cm, Öl auf Malkarton.

Jalilian, Simin (2019): Reporter ohne Grenzen, 70x100cm, Acryl auf Leinwand.

Scharfenberg, Sven (2019): Freitag, 75x100cm, Mischtechnik auf Leinwand.


22.Juli - 02.August 2020

POSITION. Forum/

Ausstellung des Hamburger BBK

(Berufsverbandes Bildender Künstler*innen)


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02. - 27.September 2020

"Wasser"

Ausstellung von Christopher Lehmpfuhl und Clemens Heinl

 

Der Berliner Maler Christopher Lehmpfuhl und der aus Schwabach in Bayern stammende Bildhauer Clemens Heinl stellen gemeinsam ihre Werke im September 2020 in der Fabrik der Künste in Hamburg aus.

Das umspannende Thema der Ausstellung ist - Wasser. Christopher Lehmpfuhl zeigt überwiegend neue Arbeiten, die er pleinair an verschiedenen Orten gemalt hat. So zeigt er Bilder von der Nord- und Ostsee, Hamburg, Sylt, Usedom, Darß und auch Arbeiten, die 2018 in Irland auf einer Reise im Südwesten am Ring of Kerry entstanden sind. Dabei trägt er dick auf, im wahrsten Sinne des Wortes. Mit den Händen formt Christopher Lehmpfuhl die Ölfarbe zentimeterdick auf die Leinwand und schafft so reliefartige Bilder, die die jeweilige Lichtstimmung der Motive wiedergeben.

Der Bildhauer Clemens Heinl arbeitet figurativ. Seine Menschen-Figuren schneidet er aus einem Holzstamm grob mit der Kettensäge heraus. Anschließend werden sie teilweise farbig gefasst. Clemens Heinl zeigt in dieser Ausstellung Figuren, die die Bildthemen und Motive der Landschafts- und Wasserbilder Christopher Lehmpfuhls aufgreifen und ergänzen. So gibt es Aktfiguren, Figuren in Badeanzügen oder anderer Freizeitkleidung und ähnliches. Wenn man den Figuren von Clemens Heinl das erste Mal begegnet, so ist man fasziniert von der kraftvollen Präsens der Erscheinung, so dass wir uns unserer eigenen Existenz erneut und geradezu körperlich bewusst werden. Die Arbeiten von Christopher Lehmpfuhl und Clemens Heinl korrespondieren nicht nur thematisch, sondern auch formal miteinander. Sie sind in gleicher Weise expressiv und auf wesentliches reduziert. Die beiden Künstler haben schon häufiger zusammen ausgestellt und sind auch seit vielen Jahren miteinander befreundet.