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Seit dem 02. November ist die Ausstellung "Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts - Ein Aufbruch" coronabedingt bis zum Ende Januar 2021 geschlossen. Wir hoffen, dass wir ab 01. Februar wieder zu den normalen Zeiten öffnen dürfen. Aktuelle Hinweise werden wir an dieser Stelle veröffentlichen.

Ein Rundgang durch die Ausstellung

Kunst zu Beginn des 20sten Jahrhunderts – Ein Aufbruch

Eine Kooperation mit der Galerie Nierendorf, Berlin

Eröffnungstag: 21.Oktober 2020 15.00 - 20.00Uhr

Öffnungszeiten: Di. - Fr.: 15.00 - 19.00Uhr; Sa. - So.: 12.00 - 18.00Uhr

Eintritt: 5,- (Kinder und Jugendliche unter 18Jahren frei.)

Die Fabrik der Künste zeigt eine Ausstellung renommierter Künstler der 20er Jahre aus dem Fundus der bekannten Berliner Galerie Nierendorf, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. Darunter große Namen wie Otto Dix, George Grosz, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Müller, Max Pechstein, Joseph Scharl, Emil Nolde und Max Beckmann.

Karl Nierendorf gründete die Galerie 1920 und führte sie bis 1936 gemeinsam mit seinem Bruder Josef. Karl förderte Otto Dix, der zeitweilig zum Hauptkünstler der Galerie avancierte. Außerdem präsentierte die Galerie u.v.a. die "Brücke"-Künstler sowie Lyonel Feininger und Paul Klee. 1937 eröffnete in New York die erfolgreiche "Nierendorf Gallery", während die Berliner Galerie 1938 aufgrund des Regimes der Nationalsozialisten und des bevorstehenden 2.Weltkrieges vorerst schließen musste. Florian Karsch, der Adoptivsohn von Josef Nierendorf, begann 1955 mit dem Wiederaufbau der Galerie und verhalf ihr zu neuem Renommé. Er zeigte die schon von Karl Nierendorf vertretenen Künstler sowie ambitionierte Ausstellungen der Werke von Hannah Höch, Conrad Felixmüller und George Grosz. Seit 2011 führt sein Adoptivsohn Ergün Özdemir-Karsch diese Tradition weiter. Zudem bietet er auch zeitgenössischen Künstlern in der Galerie ein Forum.

Die Ausstellung in der Fabrik der Künste widmet sich inhaltlich dem Lebensgefühl der 20er Jahre, das geprägt war durch Not und Armut nach dem 1.Weltkrieg, aber auch durch Aufbruch und dem Bestreben nach Neuanfang, das den Wiederaufbau und die Industrialisierung vorantrieb. Eine schnelllebige Zeit des Umbruchs, in der besonders in Berlin das Leben pulsierte. Nach der langen Zeit der Entbehrung sehnten sich die Menschen nach Ausgelassenheit und Vergnügen. Dies fanden sie vor allem in Musik, Tanz und Theater, wobei Erotik und Ausschweifung vermehrt enttabuisiert und gesellschaftsfähig wurden. Zeitgleich hatte sich das Selbstwertgefühl und die soziale Stellung der Frauen entscheidend verändert, die sich das Wahlrecht erkämpft hatten und nach Gleichberechtigung strebten.

Bis heute fasziniert dieser Zeitgeist und liefert in seinen vielen Facetten Stoff für zahlreiche Filme, Romane oder Modetrends. Dieses Lebensgefühl der 20er Jahre spiegeln die Arbeiten der verschiedenen Künstler wieder, die intensiv am gesellschaftlichen Leben teilnahmen und dieses in vollen Zügen auskosteten.

Vorschau 2021

27. und 28.März 2021

Aufführungen des Bundesjugendballetts John Neumeier

07. - 18.April 2021

"Sacramentum"

Malerei und Jazz-Konzert (08.April) des Künstlers Carsten Dahl. Eine Kooperation mit der Galerie Jens Goethel und Sarah Seidel (NDR Jazz)

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22. April 2021 - 02. Mai 2021

"Wandel"

Ausstellung - Malerei und Objekte des Künstlers Ulrich Jenneßen in Kooperation mit der Galerie Goethel.

 

 

Mit einer assoziativen Wahrnehmung, einer unglaublichen Sensibilität hörtUlrich Jenneßen auf sein Material, hört solange zu, bis er seine mögliche künstlerische Verwendung verstanden hat. Da steckt eine große Liebe zu Material, zu verbrauchten Dingen drin, die andere gar nicht sehen oder alsnutzlos und überflüssig übergehen. Und hört man dann die Geschichten, dieer zu jedem seiner Bilder oder Skulpturen erzählt, die langen Wege und Prozesse, bis sich die Dinge so ergeben, ihren Platz im künstlerischen Arrangement finden, dann erahnt man etwas von der Intensität dieser Auseinandersetzung.

In seiner aktuellen Ausstellung zeigt der Hamburger Künstler Ulrich Jenneßen 23 Arbeiten, die den in der globalisierten Welt verkapselten Menschen in den Mittelpunkt seiner Aussage rücken. Digital bearbeitet überraschen seine auf Büttenpapier gedruckten Prints in ihrer farblichen Unmittelbarkeit und formalen Ausschnitthaftigkeit. Klassisch akademisch ausgebildet, manipuliert der Künstler unter Einsatz aller Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung seine von der Emotion gesteuerten Ideen. Spuren von Jenneßens künstlerischen Experimenten in den Genres Fotografie, der Malerei werden als fotografische Vorlage für den weiteren Kreationsprozess verarbeitet. In dem Anliegen, sich den Problemen der Zeit zu widmen, stehen seine neu entstehenden Formwelten der technischen und faktenorientierten Welt gegenüber.

Gesetze der klassischen Bildkomposition werden in Jenneßens ‚multiforms’ mit Absicht völlig durcheinander gebracht, um Gefühltes besser sichtbar zu machen. Großen optischen Reiz üben die dramatische Liniengefüge, sattleuchtenden Farbfelder und Formationen aus einzelnen Pixeln seiner medialen Arbeiten aus und stellen ganz neue Anforderungen an die Wahrnehmung.

Neben aller künstlerischen Raffinesse will der Künstler aufmerksam machen auf den von immer mehr äußeren Einflüssen abhängigen Menschen, mit den Folgen von Globalisierungund allgemeiner Weltbeschleunigung in Konflikt stehend, sich von seinen eigenen Bedürfnissen entfremdend.

 

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07. – 09.Mai 2021

BEGEGNUNG – artgoespublic Kunstaktion 2021

Treffen - Gespräch - Versammlung - Konvent - Zusammentreffen - Zusammenkunft - Meeting - Termin -

Besprechung - Rendezvous - Sich begegnen  ....

Begegnung – besondere - unheimliche - geheimnisvolle - flüchtige - zufällige - persönliche - direkte -

schicksalshafte  ....

Begegnung der dritten Art - Begegnung auf Augenhöhe - Haus der Begegnung - Begegnungsstätte -

Begegnungszone  ....

 

Mitwirkende Künstler:

Helga Adam, Emine-Sahinaz Akalin, Young-Ja Bang-Cho, Christiane Bernreuter, Beate Biebricher,

Uschi Dechow, Kerstin Estherr, Linde Famira, Carsten Friedrichsen, Hartmut H. Genz, Uta Gumm,

Günther Helm, Beate Hildebrandt, Katharina Jentsch, Susanne Kleiber, Meike Kohls, Astrid Krüger,

Mira Kuli, Lillemor Mahlstaedt, Dagmar Mahlstedt, Annette Mewes-Thoms, Ute Meyer, Andrea Nimax,

Helena Rauova, Inken Rohr, Katrin Sandmann-Henkel, Anna-Maria Schlemmer, Annelie SieversKlawe, Sabine Stecker, Suse Stellmach, Thomas Timm, Vira Vaysberg, Alexander Vogler,

Christiane Weinrich, Benita von Wendt, Gabriele Woelke, Heinrich Wollitz,  Angela Zander-Reinert, Sabine Zothner-Lappe

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04.Juni – 13.Juni 2021

Verleihung des Hamburger Bilderbuchpreises mit anschließender Ausstellung

Der Hamburger Bilderbuchpreis wird alle zwei Jahre für ein zuvor nicht veröffentlichtes zeitgenössisches Buchkonzept durch den Verein „Neues Bilderbuch e.V.“ ausgelobt. Das Preisgeld beträgt 12.000 Euro. Eine Auswahl der Einsendungen wird im Anschluss an die Preisverleihung in der Fabrik der Künste in einer Ausstellung präsentiert.

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17. – 27.Juni 2021

„Legends of Music of the 70’s and 80’s“

Fotoausstellung von Gesine Unverzagt

Vor allem den Menschen zu sehen, seine individuelle Persönlichkeit zu erkennen und nicht nur den Star im Scheinwerferlicht – darum ging und geht es Gesine Unverzagt in ihren Fotografien der großen Musiklegenden von ABBA bis Zappa.

Erstmalig zeigt die Fotografin im Rahmen dieser Ausstellung ca. 75 Werke aus ihrem großen Fundus.  Im Rahmen ihrer Begegnungen mit ca. 200  namhaften Bands und Musikern entstanden Porträts, Studioaufnahmen, Shootings - auch anlässlich von Homestories oder „on stage“. Einige der Aufnahmen waren bisher unveröffentlicht.

Nachdem Gesine Unverzagt in Paris als Assistentin des berühmten Mode- und People-Fotografen Frank Horvat gearbeitet hatte, begann der Einstieg in die internationale Musikszene mit Aufnahmen der Gruppe Can Anfang der 70er Jahre in Zürich. Schnell folgten Aufträge von verschiedenen Unternehmen aus der internationalen Musikbranche. Die Zeit der vielschichtigen Begegnungen mit Celebrities dieser Szene prägte ihren Sinn und insbesondere ihr Interesse für das Hintergründige und Verborgene abseits des Illustren. Der unmittelbare Kontakt zu den zum Teil herausfordernden und im Umgang oft schwierigen Künstlern verlangten von ihr aber auch Souveränität und Courage in einer Zeit, in der Fotografinnen in der noch überwiegenden Männerwelt selten waren.

Vor allem den Menschen zu sehen, seine individuelle Persönlichkeit zu erkennen und nicht nur den Star im Scheinwerferlicht – darum ging und geht es Gesine Unverzagt in ihren Fotografien der großen Musiklegenden von ABBA bis Zappa.

Erstmalig zeigt die Fotografin im Rahmen dieser Ausstellung ca. 75 Werke aus ihrem großen Fundus.  Im Rahmen ihrer Begegnungen mit ca. 200  namhaften Bands und Musikern entstanden Porträts, Studioaufnahmen, Shootings - auch anlässlich von Homestories oder „on stage“. Einige der Aufnahmen waren bisher unveröffentlicht.

Nachdem Gesine Unverzagt in Paris als Assistentin des berühmten Mode- und People-Fotografen Frank Horvat gearbeitet hatte, begann der Einstieg in die internationale Musikszene mit Aufnahmen der Gruppe Can Anfang der 70er Jahre in Zürich. Schnell folgten Aufträge von verschiedenen Unternehmen aus der internationalen Musikbranche. Die Zeit der vielschichtigen Begegnungen mit Celebrities dieser Szene prägte ihren Sinn und insbesondere ihr Interesse für das Hintergründige und Verborgene abseits des Illustren. Der unmittelbare Kontakt zu den zum Teil herausfordernden und im Umgang oft schwierigen Künstlern verlangten von ihr aber auch Souveränität und Courage in einer Zeit, in der Fotografinnen in der noch überwiegenden Männerwelt selten waren.

 

www.gesine-unverzagt.de

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02. - 14.August 2021

POSITION. Forum/Ausstellung 2021

Der Hamburger Berufsverband Bildender Künstler präsentiert seine neuen Mitglieder

 

www.bbk-hamburg.de

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19. – 29.August2021

Ausstellung der Cartoonistengruppe „Hamburger Strich“

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11. – 31.Oktober 2021

Ausstellung der Künstler Bruno Bruni, Camilla und Valerio Adami, Eduardo Arroyo

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02. – 19.09.2021

Ausstellung des Künstlers Ali Schindehütte

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02. – 05.Dezember 2021

Ausstellung der Hamburger Aquarellwerkstatt