
Wie kaum ein anderer Künstler hat sich Pablo Picasso im Rahmen seines Schaffens mit dem Medium Plakat auseinandergesetzt. In den 40er und 50er Jahren, als Frankreich zum Zentrum der klassischen Moderne wurde, entwickelte er das Plakat zu einer eigenständigen künstlerischen Ausdrucksform.
Die charakteristische Stilvielfalt dieser Epoche geht bei Picasso einher mit außergewöhnlicher handwerklicher Präzision. Die Ausstellung zeigt eine sorgfältig kuratierte Auswahl von über 80 Picasso-Plakaten und Lithografien aus den Privatsammlungen Kersten Sachse und Gesa Brecher - beide leidenschaftliche Picasso-Verehrer und Kenner seines grafischen Werks.
Ausstellung: von Freitag, den 10. April bis Sonntag, den 26. April 2026
Vernissage: am Donnerstag, den 9. April 2026 ab 19 Uhr
Collectors Talk: am 18. April 2026 ab 17 Uhr
Im Gespräch mit Gesa Brecher und Kersten Sachse
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag von 14 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei.
Picasso experimentierte mit Farblithografie und Linolschnitt, verband Schrift, Zeichnung und Motiv und löste bewusst traditionelle Gestaltungsregeln auf. Seine Plakate warben für Ausstellungen, Bücher, den Stierkampf und den Frieden. In enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Meisterdrucken, insbesondere dem Atelier Mourlot, entstanden Picassos Plakate als Originale von höchster Qualität, meist in kleinen Auflagen. Picasso begleitete den Druckprozess häufig persönlich; seine Handschrift ist auch ohne Signatur deutlich erkennbar.
