
Der Künstler Peter Paul zählte als Schüler Paul Wunderlichs zu den bekannten Vertretern der Hamburger Schule. Einen Namen machte er sich als selbständig arbeitender Künstler insbesondere durch seine Farblithographien, die seit 1971 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen waren. Schon früh entdeckte er in der Architektur sein bevorzugtes Sujet, das er bis zuletzt in seinem kreativen Schaffen beibehielt. Seine Arbeiten zeigen einen Hauch von kühler Schönheit. Das Hamburger Abendblatt sprach von „technischem Raffinement und ästhetischer Wirkung“ seiner Werke.
Peter Pauls Architekturwelten
Der Künstler Peter Paul zählte als Schüler Paul Wunderlichs zu den bekannten Vertretern der Hamburger Schule. Einen Namen machte er sich als selbständig arbeitender Künstler insbesondere durch seine Farblithographien, die seit 1971 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen waren. Schon früh entdeckte er in der Architektur sein bevorzugtes Sujet, das er bis zuletzt in seinem kreativen Schaffen beibehielt. Seine Arbeiten zeigen einen Hauch von kühler Schönheit. Das Hamburger Abendblatt sprach von „technischem Raffinement und ästhetischer Wirkung“ seiner Werke.
Die schlechteste Reproduktion einer Vedute, das konventionellste Foto eines Gebäudes regte seine Arbeiten weit stärker an als die architektonische Wirklichkeit. Peter Paul galt auch als Chronist auf den Spuren der Vergänglichkeit und des Verfalls. Er hatte zweifelsohne ein Faible für die Ästhetik des Morbiden, wollte aber dem Abbruch, dem Verfall nicht beiwohnen. In seinen Bildkompositionen löste er einzelne Bildteile auf oder zerstörte sie sogar, um sie anschließend neu zusammen zu fügen. Sein künstlerisches Schaffen veränderte sich im Laufe der Zeit konsequent und markant. Seinem künstlerischen Credo blieb er dabei zeitlebens treu.
Der Künstler Roberto Spadoni war ein enger Freund und Wegbegleiter Peter Pauls. Seine Eisenwesen sind Geistgeschöpfe, die aus dem Chaos, dem Spiel geboren sind. Sie sind starr und dabei doch grazil. Rostig und in sich ruhend, still und demutsvoll. Geschöpfe, die darauf warten, wahrgenommen, vielleicht sogar geliebt zu werden. „Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort, und die Welt hebt an zu singen, triffst Du nur das Zauberwort.“Roberto Spadoni trifft dieses Zauberwort. Deshalb haben seine Geschöpfe diesen Zauber, der uns alle anrührt und mit einer entzauberten Welt versöhnt.


POSITION. Ausstellung und Forum ist eine Veranstaltungsreihe des Berufsverbands Bildender Künstler*innen Hamburg. Die Ausstellung präsentiert jährlich die künstlerischen Positionen der neuen Mitglieder des Verbandes anhand ihrer Werke. Das Forum bietet Abendveranstaltungen zu aktuellen kulturpolitischen Themen und relevanten Ideen und Haltungen. Der Berufsverband Bildender Künstler*innen vertritt regional und bundesweit die berufsspezifischen Interessen von professionell arbeitenden Künstler*innen.

Saba Soleymani
Zāl, eine bedeutende Figur aus Ferdowsis Schāhnāme, ist ursprünglich ein männlicher Held der persischen Mythologie. In dieser Werkserie wird Zāl erstmals als Frau gedacht – eine bewusste Verschiebung, die traditionelle Vorstellungen von Geschlecht und Heldentum infrage stellt. Im Schāhnāme, steht Zāl für Weisheit, Mut und Widerstandskraft. Wegen seines weißen Haares wird er als Kind verstoßen und vom mythischen Vogel Simurgh aufgezogen. Sein Leben ist geprägt von der Suche nach Zugehörigkeit und dem Ringen um den eigenen Platz zwischen menschlicher Welt und Mythos.

Mit seinen großformatigen abstrakten Gemälden schafft Leon Laloi Bildwelten, die ohne feste Motive auskommen. Farbe, Bewegung und Komposition stehen im Mittelpunkt und eröffnen Raum für persönliche Wahrnehmung und eigene Interpretationen.

Die Fabrik der Künste zeigt eine Fortsetzung der Serie HUMANIMALS von Sebastian Unterrainer. Mit der Ausstellung TOUCHED geht er noch einen Schritt weiter und baut seine Tierdarstellungen aus den eigenen Finger- und Handabdrücken zusammen.