Ausstellung

„Zwischen Traum und Wirklichkeit“

25. Oktober20. November, 2016

Der Künstler Peter Paul zählte als Schüler Paul Wunderlichs zu den bekannten Vertretern der Hamburger Schule. Einen Namen machte er sich als selbständig arbeitender Künstler insbesondere durch seine Farblithographien, die seit 1971 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen waren. Schon früh entdeckte er in der Architektur sein bevorzugtes Sujet, das er bis zuletzt in seinem kreativen Schaffen beibehielt. Seine Arbeiten zeigen einen Hauch von kühler Schönheit. Das Hamburger Abendblatt sprach von „technischem Raffinement und ästhetischer Wirkung“ seiner Werke.

Peter Pauls Architekturwelten 

Der Künstler Peter Paul zählte als Schüler Paul Wunderlichs zu den bekannten Vertretern der Hamburger Schule. Einen Namen machte er sich als selbständig arbeitender Künstler insbesondere durch seine Farblithographien, die seit 1971 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen waren. Schon früh entdeckte er in der Architektur sein bevorzugtes Sujet, das er bis zuletzt in seinem kreativen Schaffen beibehielt. Seine Arbeiten zeigen einen Hauch von kühler Schönheit. Das Hamburger Abendblatt sprach von „technischem Raffinement und ästhetischer Wirkung“ seiner Werke.

Die schlechteste Reproduktion einer Vedute, das konventionellste Foto eines Gebäudes regte seine Arbeiten weit stärker an als die architektonische Wirklichkeit. Peter Paul galt auch als Chronist auf den Spuren der Vergänglichkeit und des Verfalls. Er hatte zweifelsohne ein Faible für die Ästhetik des Morbiden, wollte aber dem Abbruch, dem Verfall nicht beiwohnen. In seinen Bildkompositionen löste er einzelne Bildteile auf oder zerstörte sie sogar, um sie anschließend neu zusammen zu fügen. Sein künstlerisches Schaffen veränderte sich im Laufe der Zeit konsequent und markant. Seinem künstlerischen Credo blieb er dabei zeitlebens treu. 

Der Künstler Roberto Spadoni war ein enger Freund und Wegbegleiter Peter Pauls. Seine Eisenwesen sind Geistgeschöpfe, die aus dem Chaos, dem Spiel geboren sind. Sie sind starr und dabei doch grazil. Rostig und in sich ruhend, still und demutsvoll. Geschöpfe, die darauf warten, wahrgenommen, vielleicht sogar geliebt zu werden. „Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort, und die Welt hebt an zu singen, triffst Du nur das Zauberwort.“Roberto Spadoni trifft dieses Zauberwort. Deshalb haben seine Geschöpfe diesen Zauber, der uns alle anrührt und mit einer entzauberten Welt versöhnt.

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Gemeinschaftsausstellung

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