
Armin Mueller-Stahl ist als renommierter Schauspieler international bekannt. Seine künstlerische Begabung beschränkt sich jedoch nicht auf die Schauspielerei, sondern umfasst auch das Musizieren, Schreiben und Malen. Seit über 50 Jahren widmet er sich der Malerei, die er in ihrer Freiheit und Unbeschwertheit als Ausgleich zu seiner beruflichen Arbeit als Schauspieler empfindet.
Nachdem seine Malerei zunächst von der Kunstszene unbeachtet bleibt, stellt sich seit der ersten Ausstellung 2001 im Filmmuseum Potsdam beachtlicher Erfolg und öffentliche Anerkennung ein. Heute befinden sich Werke von Armin Mueller-Stahl in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland.
In den letzten Jahren nimmt die Malerei einen immer größeren Raum im Leben des vielseitig begabten Künstlers ein. Seine Bildwelten sind spannende, heitere, zweitweise auch ironische Auseinandersetzungen mit Gesehenem und Erlebtem, wobei die Menschendarstellung eine zentrale Rolle spielt. In Zeichnungen, Gemälden und Aquarellen portraitiert er immer wieder die Menschen in seiner Umgebung. Dabei ist das genaue Beobachten für ihn als bildenden Künstler – sowie auch als Schauspieler - von großer Bedeutung um das Wesen einer Figur herauszuarbeiten und umzusetzen.

Die Fabrik der Künste zeigt eine Fortsetzung der Serie HUMANIMALS von Sebastian Unterrainer. Mit der Ausstellung TOUCHED geht er noch einen Schritt weiter und baut seine Tierdarstellungen aus den eigenen Finger- und Handabdrücken zusammen.

Mit seinen großformatigen abstrakten Gemälden schafft Leon Laloi Bildwelten, die ohne feste Motive auskommen. Farbe, Bewegung und Komposition stehen im Mittelpunkt und eröffnen Raum für persönliche Wahrnehmung und eigene Interpretationen.

© Justus von Karger
Die Ausstellung FREMDKÖRPER bringt vier künstlerische Positionen zusammen, die genau diese Reibungsflächen ausleuchten. Im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und systematischer Fremdbestimmung, zwischen radikaler Verletzlichkeit und der Sehnsucht nach Kontrolle untersuchen die Künstler*innen das, was wir zeigen, und das, was wir längst in uns tragen.

May Aurin wuchs in einer Familie auf, in der Kreativität den Alltag prägte. Sie malt, seit sie denken kann. Nach über 30 Jahren als Creative Director und Illustratorin widmet sie sich heute ganz der Malerei.