Ausstellungsprojekt

In Zukunft. Möglichkeitsräume.

20. August8. September, 2019

Zukunft, das war einmal DAS verheißungsvolle Wort der westlichen Moderne. Sie galt als das zu Erstrebende und zu Gestaltende, und in dieser Vorwärtsperspektive stiftete sie auch Zusammenhalt, ein gemeinsam zu Erreichendes.

Heute ist Zukunft in den reichen Ländern eine Kategorie von Gestern. Man baut absolutistische Schlösser als Fake-Kulissen, verzeichnet ein unerklärliches Größenwachstum von Autos und Kreuzfahrtschiffen und die Mahner und Warner aus Klima- und Biowissenschaften vermitteln unabsichtlich das Bild, dass Zukunft etwas zu Vermeidendes sei - auf jeden Fall schlechter als die Gegenwart. Das ist exakt das Szenario für einen großen Generationenkonflikt, wie er sich seit dem vergangenen Jahr andeutet und in #unteilbar und #FridaysForFuture ersten Ausdruck findet. Diejenigen, die ihre persönliche Zukunft noch vor sich haben, stellen sich gegen diejenigen, die sie rücksichtslos konsumieren. Das FUTURZWEI-Projekt "Zukunftsbilder der Nachhaltigkeit" hat Gespräche mit unterschiedlichen Gruppen von Jugendlichen über ihre Träume und Zukunftsvorstellungen geführt und transponiert diese in künstlerische Konzepte - so auch in diese Ausstellung, in der künstlerische Positionen zu den Räumen gezeigt werden, in denen Zukunft wohnt. Das können dystopische, postkatastrophische Räume wie bei Regina Schmeken sein, alltagsweltliche wie bei Peter Piller, biographische wie bei Karin Sander oder solche der Leere wie bei Christoph Mayer CHM. FUTURZWEI kuratiert auf diese Weise Möglichkeitsräume des Zukünftigen und behauptet, dass die Zukunft da ist. Hier. Wenn man sie macht. 

Eine Kooperation mit FUTURZWEI I Stiftung Zukunftsfähigkeit, Berlin 

Konzeption/Kuratoren: Dana Giesecke und Harald Welzer

Wissenschaftliche Mitarbeit: Gemina Picht und Magali Mohr

www.in-zukunft.org

Location

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... und plötzlich ist alles ANDERS

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Wir sprechen in Bild, Ton, Gestik und Emotion über den Weg und das Ziel der Veränderung. Wie sieht sie aus, die Welt danach, wie fühlt sie sich an? Wie erleben wir die Gegenwart und blicken in die Zukunft mit Perspektive und ohne Angst? Wie finden wir als Menschen die Richtung und packen an mit Kreativität und Mut, um die Herausforderungen konstruktiv zu bewältigen? Wir haben eine Vision für die Welt von Morgen, in der Menschlichkeit, Respekt füreinander und für die Natur unser Handeln bestimmt.

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HUMANIMAL - Sebastian Unterrainer

8. November1. Dezember

Der Hamburger Künstler Sebastian Unterrainer zeigt Menschen und andere Tiere in Groß- und Kleinformaten. Der studierte Kunst- und Biologielehrer unterrichtet seit 13 Jahren in Hamburg-Billstedt. Seine gemachten Erfahrungen bezüglich sozialer Ungerechtigkeit und gleichzeitig der Einblick in verschiedenste Kulturen fließen immer wieder in seine Malerei, Zeichnungen und Skulpturen ein. 

Urbanität als ein Lebensraum, in dem Ungleichheit, die immer weiter fortschreitende Abkehr des Menschen und letztlich die Entfremdung von seiner eigenen Natur zu beobachten sind, beeinflussen all seine Arbeiten.

Er nahm bereits an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil. 

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Die Hamburger Comic-Künstler ULF HARTEN und DM TROCKEN zeigen ihre aktuellsten Bilder aus dem Zyklus HAMBURG TOTAL in ihrer neuen Ausstellung. 

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