Ausstellung

Werke aus fünf Jahrzehnten - Otto Dix

3. Juni7. Juli, 2019

Der Maler und Graphiker Otto Dix (1891 - 1969) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts und für seine grotesken und gesellschaftskritischen Porträtgemälde bekannt. Neben George Grosz und Max Beckmann ist Dix Mitglied der Neuen Sachlichkeit, einer führenden Kunstbewegung der Weimarer Republik.

Sein Werk ist geprägt durch seine Erfahrungen und Eindrücke des Ersten Weltkrieges, zu dem er sich als Freiwilliger gemeldet hatte. "Der Schützengraben" (1923) bildet dieses Grauen ab und gilt als eines der wichtigsten Anti-Kriegsbilder dieser Epoche. Auch viele seiner übrigen Bilder mit den Themen Kriminalität oder Hunger zeigen das Hässliche und die dunklen Seiten des Lebens, wobei die Wirkungen seiner Bilder auf seinem schonungslosen Realismus beruhen. Er entwickelt einen charakteristischen Porträtstil, wobei er für seine Gemälde Ölfarben verwendet, die er in altmeisterlicher Manier fein lasierend auf Holztafeln aufbringt. Nachdem Dix anfangs noch dem Expressionismus folgt, entwickelt er jedoch um 1920 eine zunehmend realistische Malweise, bis hin zur Überzeichnung und schonungslosen Darstellung bzw. Demaskierung der hässlichen Seiten der Menschen und des tagtäglichen Lebens. Er stellt bekannte Personen des öffentlichen Lebens gnadenlos und auf ihre nackte Menschlichkeit zurückgeführt dar. Diese Malweise erscheint Otto Dix ehrlicher zu sein als die "Schönfärberei" etwa der Expressionisten.

Eine Kooperation mit der Galerie Nierendorf Berlin

Location

Unsere veranstaltungen

Gruppenausstellung

POSITION.

25. September4. Oktober

POSITION. Ausstellung und Forum ist eine Veranstaltungsreihe des Berufsverbands Bildender Künstler*innen Hamburg. Die Ausstellung präsentiert jährlich die künstlerischen Positionen der neuen Mitglieder des Verbandes anhand ihrer Werke. Das Forum bietet Abendveranstaltungen zu aktuellen kulturpolitischen Themen und relevanten Ideen und Haltungen. Der Berufsverband Bildender Künstler*innen vertritt regional und bundesweit die berufsspezifischen Interessen von professionell arbeitenden Künstler*innen.

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Saba Soleymani

Zāl

20. November6. Dezember

Zāl, eine bedeutende Figur aus Ferdowsis Schāhnāme, ist ursprünglich ein männlicher Held der persischen Mythologie. In dieser Werkserie wird Zāl erstmals als Frau gedacht – eine bewusste Verschiebung, die traditionelle Vorstellungen von Geschlecht und Heldentum infrage stellt. Im Schāhnāme, steht Zāl für Weisheit, Mut und Widerstandskraft. Wegen seines weißen Haares wird er als Kind verstoßen und vom mythischen Vogel Simurgh aufgezogen. Sein Leben ist geprägt von der Suche nach Zugehörigkeit und dem Ringen um den eigenen Platz zwischen menschlicher Welt und Mythos.

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Leon Laloi

GRAU

12. September20. September

Mit seinen großformatigen abstrakten Gemälden schafft Leon Laloi Bildwelten, die ohne feste Motive auskommen. Farbe, Bewegung und Komposition stehen im Mittelpunkt und eröffnen Raum für persönliche Wahrnehmung und eigene Interpretationen.

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Sebastian Unterrainer

TOUCHED

16. Oktober15. November

Die Fabrik der Künste zeigt eine Fortsetzung der Serie HUMANIMALS von Sebastian Unterrainer. Mit der Ausstellung TOUCHED geht er noch einen Schritt weiter und baut seine Tierdarstellungen aus den eigenen Finger- und Handabdrücken zusammen.

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